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Sonnenschutz: Die 7 häufigsten Fehler beim Eincremen

17.06.2013

Die erste Hitzewelle des Jahres hat Deutschland erreicht und alle zieht es hinaus ins Freie. Richtiger Sonnenschutz ist nun das A und O. Lesen Sie hier sieben Dinge, die beim Eincremen mit Sonnencreme gern falsch gemacht werden:

Rotblonde Frau mit Sonnencremesonne auf dem Rücken im türkisbraunweiß gestreiften Bikini sonnt sich auf dem Bauch liegend
Damit Sonnencreme richtig wirken kann, gilt es, die gängigsten Fehler beim Eincremen zu vermeiden.
© contrastwerkstatt - Fotolia
  1. Zu wenig Creme benutzen: An Sonnenschutzmittel sollte nicht gespart werden, denn das Prinzip "weniger ist mehr" gilt hier nicht. Nur wenn genug Sonnencreme verwendet wird, kann sie eine schützende Schicht bilden. Leider gibt es keine Faustregel für die richtige Menge, da sie mit Größe und Gewicht variiert. Daher im Zweifel lieber etwas mehr als zu wenig auftragen.
  2. Nur morgens einmal eincremen: Auch wenn es Sonnenschutzmittel gibt, bei denen ein einmaliges Auftragen reichen soll – bei den meisten ist einmal am Tag zu wenig. Hautärzte raten alle 30 Minuten nachzucremen, da die Creme durch Abreiben, Schwitzen oder Schwimmen verlorengeht. Und nicht vergessen: den Sonnenschutz etwa 20 Minuten vor dem Sonnenbad auftragen, damit er seine Wirkung rechtzeitig entfalten kann.
  3. Creme nur an sonnigen Tagen verwenden: Die für die Haut schädliche Strahlung erreicht uns nicht nur dann, wenn wir die Sonne sehen können. Sie kann auch durch die Wolken dringen. Deshalb auch bei bedecktem Himmel Sonnenschutz auftragen.
  4. Über mehrere Jahre hinweg die gleiche Flasche benutzen: Auch Sonnencreme hat ein Verfalldatum, denn die schützenden Wirkstoffe können mit der Zeit nachlassen. Neben dem Verfalldatum ist es zudem sinnvoll, Hinweise zur richtigen Lagerung zu beachten.
  5. Darauf vertrauen, dass wasserfeste Sonnencreme ewig haftet: Sie schützt zwar auch beim Baden, doch nach dem Schwimmen und Trockenrubbeln heißt es erneut eincremen.
  6. Darauf vertrauen, dass der Sonnenschutz im Make-up reicht: Auch wenn manche Make-up-Produkte Wirkstoffe enthalten, die Sonnenschutz versprechen, werden sie doch viel dünner und seltener aufgetragen als echte Sonnencreme.
  7. Sonnencreme als einzigen Sonnenschutz verwenden: Selbst Lichtschutzfaktor 60 gewährt keinen 100-prozentigen Schutz. Guter Sonnenschutz wird abgerundet, indem man nicht zu viel Zeit in der Sonne verbringt und Kleidungsstücke mit längeren Ärmeln und Beinen sowie breitkrempige Hüte trägt.

HH

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