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Die Tage vor den Tagen: Eisen schützt vor PMS

26.02.2013

Von Wassereinlagerungen, druckempfindlichen Brüsten und Schmerzen im Unterleib bis hin zu schlechter Laune und Reizbarkeit: Das prämenstruelle Syndrom, kurz PMS, kann sich durch viele Symptome bemerkbar machen. Eine neue Studie legt nun nahe, dass eine eisenreiche Ernährung Frauen vor PMS schützen kann. Ein Zuviel an Kalium scheint dagegen das Auftreten der Zyklusbeschwerden zu begünstigen.

Jugendliches Mädchen hält sich vor Schmerzen die Hände ins Gesicht
Frauen, die unter den zahlreichen Beschwerden des prämenstruellen Syndroms, kurz PMS, leiden, könnte eine eisenreiche Ernährung helfen.
© redhorst - Fotolia

Einen deutlichen Zusammenhang fanden die US-amerikanischen Wissenschaftler für Eisen aus pflanzlichen Nahrungsmitteln oder Eisenpräparaten, sogenanntes Nicht-Hämeisen. Sie hatten über zehn Jahre hinweg bei etwa 3.000 Frauen erforscht, ob es eine Verbindung zwischen der Aufnahme von Spurenelementen und der Entstehung von PMS gibt. "Frauen, die am meisten Nicht-Hämeisen zu sich nahmen, hatten ein 30 bis 40 Prozent geringeres Risiko, PMS zu bekommen, als Frauen, die besonders wenig davon aufnahmen", sagt Elizabeth Bertone-Johnson, Autorin der Studie. Zudem gebe es Anzeichen, dass höhere Mengen von Zink mit einem geringeren PMS-Risiko verbunden seien, so die Forscherin. Auf der anderen Seite wurde bei Frauen, die sich besonders kaliumreich ernährten, eher PMS diagnostiziert als bei einer kaliumarmen Ernährung. Für andere Spurenelemente wie Magnesium, Kupfer, Natrium oder Mangan konnten die Forscher dagegen keinen Einfluss nachweisen, berichten die Forscher im Fachblatt American Journal of Epidemiology.

Der Zusammenhang zwischen Eisen und PMS könnte darin bestehen, dass das Spurenelement an der Serotonin-Produktion beteiligt sei, einem Botenstoff, der die Stimmung beeinflusse, erklären die Forscher. Da zu viel Eisen jedoch auch negative Auswirkungen haben könnte, betonen sie allerdings auch, dass niemand mehr als die empfohlene Menge ohne ärztliche Rücksprache zu sich nehmen sollte. Kalium wiederum reguliere unter anderem den Flüssigkeitshaushalt des Körpers. Eine hohe Kaliumaufnahme könnte daher mit Wassereinlagerungen einhergehen.

HH

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