Was kann gesunde Ernährung beeinflussen? Ein Forschungsteam hat Daten aus 15 Jahren zur Ernährung analysiert – und es fand eine Verbindung zum Verlauf von Demenz und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Kann eine ausgewogene Ernährung die Entstehung von Demenz und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verlangsamen? Darauf weist eine Beobachtungsstudie aus Schweden hin. Das Forschungsteam hat Daten aus 15 Jahren von mehr als 2.400 Personen ab 60 Jahren analysiert.
Dabei war zu beobachten, dass diejenigen, die sich gesund ernährten, später und langsamer Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Demenz entwickelten. Wer eine entzündungsfördernde Ernährungsweise hatte, hatte dagegen ein höheres Risiko für diese chronischen Erkrankungen. Bei Muskel- und Knochenerkrankungen war kein Effekt der Ernährung zu erkennen.
„Unsere Ergebnisse zeigen, wie wichtig die Ernährung für die Entwicklung von Multimorbidität in der alternden Bevölkerung ist“, betont Studienleiter Dr. Adrián Carballo-Casla vom Karolinska Institut in einer Mitteilung zur Veröffentlichung.
In der Studie wurden vier verschiedene Ernährungsweisen betrachtet. Drei davon waren gesund, die vierte Ernährungsweise dagegen entzündungsfördernd:
Auf Basis der Ergebnisse wollen die Forschenden künftig konkrete Ernährungsempfehlungen entwickeln, die Menschen dabei unterstützen, im Alter möglichst lange gesund zu bleiben.
Quelle: DOI 10.1038/s43587-025-00929-8
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