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Präsenz von Aschenbechern untergräbt Rauchverbot

04.09.2013

Stehen trotz Rauchverbot Aschenbecher auf dem Tisch, scheint der gute Wille von Rauchern ins Wanken zu geraten. Dies lässt sich aus einer aktuellen Studie von Forschern aus den USA und Griechenland schließen, die untersucht hatten, welche Faktoren das 2010 in Griechenland eingeführte Anti-Rauch-Gesetz unterstützen – und welche es torpedieren.

Portrait junge dunkelhaarige Frau im Profil mit Zigarette im Mund vor rotem Plakat "No Smoking"
Rauchverbotsschilder scheinen Raucher nicht von ihrem Laster abzuhalten.
© Peter Atkins - Fotolia

Dazu hatten die Wissenschaftler vor Einführung des öffentlichen Rauchverbots bis zwei Jahre danach gemessen, wie stark die Luft mit Tabakrauch belastet war und die Werte mit dem Vorhandensein von Verbotsschildern und Aschenbechern im Zusammenhang gebracht. Es zeigte sich, dass die Rauchkonzentrationen direkt nach Einführung des Verbots zunächst sanken. Im Anschluss stiegen sie aber wieder leicht an, auch wenn sie nicht das Vor-Verbots-Niveau erreichten.

Einen deutlichen Einfluss beobachteten die Forscher für die Präsenz von Aschenbechern oder Gegenständen, die als Aschenbecher-Ersatz dienen konnten, zum Beispiel Kerzenhalter. Diese Hilfsmittel zu entfernen, könne demnach helfen, die Einhaltung von Rauchverboten besser durchzusetzen, so die Forscher. "Rauchen-verboten"- Schilder schienen die Griechen hingegen nur wenig zu beeindrucken. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass das Vorhandensein von Verbotsschildern nicht mit der Konzentration von Tabakrauch in Zusammenhang stand – egal ob die Schilder im Freien oder in Innenräumen angebracht waren.

HH

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