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Suchtgefahr: Facebook & Co. verführerischer als Alkohol

08.02.2012

Soziale Medien im Internet besitzen ein größeres Suchtpotenzial als Tabak und Alkohol. Das behaupten Forscher der Chicago University in den USA.

Frau checkt ihr Smartphone.
Ping! Schon wieder eine neue Wortmeldung im sozialen Netz.
© miklav - Fotolia

In einem Experiment haben sie die Willensstärke von 205 Würzburgern im Alter zwischen 18 und 85 getestet. Dazu bekamen sie ein internetfähiges Handy. Die Forscher befragten sie regelmäßig nach dem Stellenwert von Alltagsaktivitäten.

Auf den ersten beiden Plätzen der begehrtesten Dinge standen Schlaf und Freizeit. Schon auf Platz drei gelangte das Überprüfen der Einträge in sozialen Medien und das Abrufen der E-Mails. Noch vor dem Wunsch, eine Zigarette zu rauchen oder ein Glas Alkohol zu trinken.

Die Forscher vermuten, warum die Online-Beschäftigung so weit oben steht. Dank der Smartphones sei man überall erreichbar und man habe das Gefühl, es kostet nicht viel, sich hier zu engagieren. Zigaretten und Alkohol hingegen seien teuer. Zwar hätten diese sozialen Netzwerke keine so direkten gesundheitlichen Auswirkungen wie Tabak oder Alkohol. Stattdessen aber würden sie die Menschen eine Menge Zeit kosten, die sie auch mit realen Freunden verbringen könnten.

KK

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