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5 Tipps für ein Fest ohne Brandverletzung

19.12.2013

Ob durch die Kerzen am Weihnachtsbaum, das Fett beim Fondue, der zu heiße Glühwein, oder aber auch durch Silvesterknaller: Zu keiner anderen Zeit des Jahres kommt es häufiger zu Verbrennungen oder Verbrühungen wie an Weihnachten. Apotheker Dr. Volker Schmitt, Pressesprecher der Apotheker in Bayern, gibt daher Tipps, für ein möglichst brand(wunden)freies Fest.

Mutter mit ihren zwei Töchtern bei der Bescherung unterm Weihnachtsbaum
Geschenke und brennende Kerzen zaubern ein Leuchten in Kinderaugen.
© Techniker Krankenkasse
  1. Lassen Sie brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt. Und bewahren Sie Zündhölzer und Feuerzeuge immer kindersicher auf.
  2. Achten Sie darauf, dass Kinder nicht an Tischdecken ziehen und so die heißen Getränke herunterziehen.
  3. Achten Sie darauf, dass elektrische Kabel von Christbaumbeleuchtung, Wasserkochern, usw. für Kinder nicht erreichbar sind.
  4. Nehmen Sie keine heißen Getränke zu sich, solange Sie einen Säugling auf dem Arm tragen.
  5. Denken Sie auch an sich selbst: Benutzen Sie beim Kochen Topflappen, seien Sie vorsichtig, wenn Sie heißes Wasser abgießen und versuchen Sie ruhig zu arbeiten. Hektik ist in der Küche fehl am Platz – auch zur Weihnachtszeit.

Sollte es doch einmal zu einer Verbrennung kommen, kann man diese, sofern sie nicht großflächig sind und die Haut nur eine Rötung zeigt, selbst behandeln. Brandgele kühlen, lindern dadurch die Beschwerden und wirken desinfizierend. Schmitt: „Ist die betroffene Stelle größer als die Handfläche des Patienten oder hat der Patient starke Schmerzen oder Schwindelanfälle, sollten Sie unbedingt den Rettungsdienst rufen!“ Verbrennungen oder Verbrühungen bei Säuglingen und Kindern müssten in jedem Fall von einem Arzt behandelt werden, weil der Verbrennungsbereich im Verhältnis zur Körpergröße immer relativ groß sei.

Sogenannte Hausmittel wie Mehl, Butter, Zahnpasta oder Puder haben auf einer Brandwunde nichts zu suchen: „Sie verkleben die Wunde und sind nur schwer zu entfernen, wenn diese vom Arzt versorgt werden muss“, erklärt Apotheker Schmitt.

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BLAK/RF

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