Neue Zahlen zu Borreliose und FSME in Deutschland: So häufig kamen 2024 schwere Verläufe vor. Die gute Nachricht: Gegen FSME kann man sich impfen lassen.

Im Jahr 2024 sind insgesamt 24 Menschen in Folgen eines Zeckenstichs gestorben: 15 Menschen hatten Borreliose, 9 Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis) hervor. Auch im laufenden Jahr wurden bereits Infektionen gemeldet: Bis Mitte April zählte das Robert Koch-Institut (RKI) 918 Borreliose- und 11 FSME-Fälle.
Die Zahlen zeigen zwei verschiedene Trends:
Zum Vergleich: Laut Meldungen an das RKI waren 2024 insgesamt 11.075 Menschen an Borreliose und 695 Menschen an FSME (laut Referenzdefinition) erkrankt. Die Angaben zu Krankenhausbehandlungen und Todesfällen basieren auf der Krankenhausstatistik beziehungsweise auf der Todesursachenstatistik.
Ein wichtiger Unterschied:
Die FSME-Impfung wird vor allem Menschen empfohlen, die sich in Risikogebieten aufhalten – etwa bei Aktivitäten im Freien in bestimmten Regionen Deutschlands oder in Ländern wie Österreich oder Schweden.
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