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Bei Katerkopfschmerzen sollte kein Paracetamol genommen werden.

Alkohol entzieht dem Körper Wasser und Mineralstoffe. In der Folge dröhnt am Tag danach oft der Schädel.
© iStock.com/fizkes

Mo. 24. August 2020

Alkohol: kein Paracetamol bei Kater-Kopfschmerzen

War es wieder spät gestern? Und feucht-fröhlich obendrein? Kein Wunder, dass der Kopf noch nach dem Aufstehen dröhnt. Zum Glück helfen hier Schmerzmittel, die man meist in der Hausapotheke hat. Mit einer Ausnahme: Paracetamol ist bei Kater-Kopfschmerzen tabu.

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Bei Kindern gilt Paracetamol nach wie vor als das Standardmittel gegen Schmerzen und Fieber, und auch Erwachsenen helfen Medikamente mit diesem Wirkstoff zuverlässig gegen viele Arten von Kopfschmerzen – selbst bei Migräne. Doch wenn der Schädel aufgrund einer durchzechten Nacht brummt, ist Paracetamol keine gute Wahl. Denn der Alkohol, mit dem der Körper beim Kater kämpft, und das Paracetamol werden in der Leber teilweise über dasselbe Enzym abgebaut. Einerseits verlangsamt sich dadurch die Entgiftung, denn ähnlich wie auf der Landstraße zum Feierabend befahren nun viel mehr PKW dieselbe Route und verursachen einen Stau. Andererseits können, wenn Alkohol und Paracetamol zugleich in der Leber verstoffwechselt werden, giftige Abbauprodukte entstehen, die die Leber schädigen.

Paracetamol ist auch in einigen Kombinationsschmerzmitteln und Erkältungsmitteln enthalten. Also auch hier Vorsicht! Schauen Sie sicherheitshalber in der Packungsbeilage nach, ob Ihr Mittel dazugehört. Auch die Arzneimitteldatenbank auf aponet.de kann Ihnen helfen, diese Frage zu beantworten. Auch wenn Sie sonst gut mit Paracetamol zurechtkommen, weichen Sie bei Kater-Kopfschmerzen besser auf ein anderes Schmerzmittel aus. Hier bieten sich Acetylsalicylsäure oder Ibuprofen an. Sie lindern den Schmerz und schonen die beanspruchte Leber.

RF

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