Kopfschmerzen zählen zu den häufigsten Beschwerden und reichen von harmlosen Spannungskopfschmerzen bis zur Migräne, die mit starken, oft pulsierenden Schmerzen und weiteren Symptomen einhergeht und die Lebensqualität stark einschränken kann. Wir erklären, welche Arten von Kopfschmerz es gibt und welche Möglichkeiten zur Behandlung und Vorbeugung es gibt.

Kopfschmerzen können viele Ursachen haben: Während Spannungskopfschmerzen meist keiner Behandlung bedürfen und durch Stress, Verspannungen oder Flüssigkeitsmangel entstehen, handelt es sich bei Migräneum eine neurologische Erkrankung, die mit starken, oft einseitigen Kopfschmerzen, Übelkeit sowie Licht- und Geräuschempfindlichkeit einhergeht.
Kopfschmerzen äußern sich meist als dumpfer, drückender Schmerz, der beidseitig auftritt. Spannungskopfschmerzen sind die häufigste Form und entstehen oft durch Stress, Verspannungen oder Flüssigkeitsmangel. Sie sind in der Regel nicht von Übelkeit oder neurologischen Symptomen begleitet und lassen meist mit Bewegung oder Entspannung nach.
Von chronischen Kopfschmerzen spricht man, wenn sie an mehr als 15 Tagen im Monat oder an mehr als 180 Tagen im Jahr auftreten. Kopfschmerzen sind sehr häufig – 20 Prozent der Deutschen leiden unter chronischen Spannungskopfschmerzen, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer.
Kopfschmerzen treten meist situationsbedingt auf und verschwinden oft nach kurzer Zeit oder durch einfache Maßnahmen wie Flüssigkeitszufuhr, Bewegung an der frischen Luft, Entspannung oder Schmerzmittel.
Eine der häufigsten Kopfschmerzarten ist der Spannungskopfschmerz. Meist beginnt er im Nacken, dehnt sich über den gesamten Kopf aus und zieht bis zur Stirnregion. Nicht selten ist er von einer Verspannung der Nackenmuskulatur begleitet. In seltenen Fällen tritt zusätzlich Übelkeit auf. Auslösend wirkt oft Stress oder eine langdauernde Tätigkeit, die zu Verspannungen der Nackenmuskulatur führt.
Kopfschmerzen entstehen oft durch alltägliche Faktoren wie Stress, Verspannungen, Flüssigkeitsmangel oder Wetterumschwünge. Sie sind meist nicht auf eine tiefere neurologische Ursache zurückzuführen und lassen sich oft durch einfache Maßnahmen vermeiden oder lindern.
Plötzliche, ungewohnte und starke Kopfschmerzen können ein Warnsignal sein – besonders, wenn keine Migräne bekannt ist. Sie können auf eine ernsthafte Ursache wie eine Hirnblutung oder eine andere neurologische Erkrankung hindeuten.
Bei Kopfschmerzen sollten Sie ärztlichen Rat suchen, wenn …
Die Diagnose von Kopfschmerzen und Migräne basiert im ersten Schritt auf einer detaillierten Befragung, körperlichen Untersuchungen und – falls nötig – im zweiten Schritt auf weiterführender Diagnostik. Ziel ist es, Migräne von anderen Kopfschmerzarten abzugrenzen und gefährliche Ursachen auszuschließen.
Erste Diagnoseschritte:
Weiterführende Diagnoseschritte:
Spannungskopfschmerzen lassen sich meist durch einfache Maßnahmen wie Ruhe, ausreichend Flüssigkeit, Bewegung an der frischen Luft oderSchmerzmittel (z. B. Ibuprofen, Paracetamol oder Acetylsalicylsäure (ASS) lindern. Kombinationspräparate mit Koffein wirken gegen Kopfschmerzen sogar noch besser, haben jedoch auch mehr Nebenwirkungen. Daher sollten sie besser erst zum Einsatz kommen, wenn andere Mittel nicht geholfen haben.
Wichtig dabei ist außerdem: Rezeptfreie Schmerzmittel sollten nicht an mehr als zehn Tagen pro Monat eingenommen werden. Werden die Präparate häufiger eingenommen, besteht das Risiko eines sogenannten Kopfschmerzes durch Medikamentenübergebrauch: In diesem Fall klingen die Schmerzen nach der Einnahme nicht ab, und es kommt sogar zu noch häufigeren Schmerzattacken. Normalerweise sollten Kopfschmerzen aber ohnehin nicht an mehr als zehn Tagen pro Monat auftreten. Ist das doch der Fall oder tritt der Kopfschmerz ganz plötzlich von einer Sekunde auf die andere auf oder nimmt die Anzahl oder Intensität so zu, dass man dadurch stark im Alltag beeinträchtigt ist, sollte man einen Arzt aufsuchen.
Zur Vorbeugung von Kopfschmerzen werden folgende Maßnahmen empfohlen:
Quellen
Zuletzt aktualisiert: 08.04.2025
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