Alterswarzen

ABDATA Pharma-Daten-Service  |  07.04.2026 00:00 Uhr

Alterswarzen sind gutartige Hautveränderungen, die meist im höheren Lebensalter auftreten. Sie entstehen durch eine Vermehrung bestimmter Hautzellen und wirken oft wie aufgesetzte bräunliche oder graue Knötchen. Obwohl sie manchmal störend aussehen, sind sie medizinisch harmlos und nicht ansteckend. Sie können an vielen Körperstellen auftreten und variieren in Form und Farbe.

Inhaltsverzeichnis

Krankheitsbild

Alterswarzen gehören zu den häufigsten gutartigen Hautveränderungen im Alter. Sie entwickeln sich langsam und treten bevorzugt an Rumpf, Gesicht oder Armen auf. Die Oberfläche kann glatt oder rau sein und die Farbe reicht von hell bis sehr dunkel. Viele Betroffene bemerken sie zufällig, da sie meist keine Beschwerden verursachen.

Symptome Verlauf

Typisch ist ein allmähliches Wachstum über Monate oder Jahre. Beschwerden treten selten auf, gelegentlich kommt es zu Juckreiz oder Reizungen durch Reibung. Häufige Merkmale sind:

  • weiche oder krustige Oberfläche
  • rundliche oder ovale Form
  • deutliche Abgrenzung zur umgebenden Haut

Der Verlauf bleibt meist stabil. Neue Warzen können im Laufe der Zeit hinzukommen.

Folgen Komplikationen

Ernsthafte Komplikationen treten nur selten auf. Probleme entstehen vor allem dann, wenn sich die Warzen entzünden oder verletzt werden. Manche Menschen empfinden sie als kosmetisch störend. Wichtig ist die Abgrenzung zu bösartigen Hautveränderungen, da diese ähnlich aussehen können.

Ursachen Risikofaktoren

Die genaue Ursache ist nicht vollständig geklärt. Vermutet wird eine altersbedingte Veränderung der Hautzellen. Auch genetische Faktoren scheinen eine Rolle zu spielen, da Alterswarzen familiär gehäuft auftreten. Sonnenexposition kann das Auftreten begünstigen, ist aber nicht allein verantwortlich.

Das kann helfen

Das macht der Arzt: Er kann störende Alterswarzen entfernen, zum Beispiel durch Vereisung oder Abtragung. Zudem kann er andere Ursachen, wie eine bösartige Hautveränderung, ausschliessen.
Das kann man selbst tun: Es hilft, die betroffene Hautstelle auf Veränderungen hin zu beobachten und Reizungen zu vermeiden. Grenzen bestehen dort, wo Unsicherheit über die Diagnose besteht oder die Warze sich verändert. Dann sollte unbedingt ein Arzt beurteilen, ob eine Behandlung nötig ist.Quellenangabe:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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