Krankheitsbild
Alterswarzen gehören zu den häufigsten gutartigen Hautveränderungen im Alter. Sie entwickeln sich langsam und treten bevorzugt an Rumpf, Gesicht oder Armen auf. Die Oberfläche kann glatt oder rau sein und die Farbe reicht von hell bis sehr dunkel. Viele Betroffene bemerken sie zufällig, da sie meist keine Beschwerden verursachen.
Symptome Verlauf
Typisch ist ein allmähliches Wachstum über Monate oder Jahre. Beschwerden treten selten auf, gelegentlich kommt es zu Juckreiz oder Reizungen durch Reibung. Häufige Merkmale sind:
- weiche oder krustige Oberfläche
- rundliche oder ovale Form
- deutliche Abgrenzung zur umgebenden Haut
Der Verlauf bleibt meist stabil. Neue Warzen können im Laufe der Zeit hinzukommen.
Folgen Komplikationen
Ernsthafte Komplikationen treten nur selten auf. Probleme entstehen vor allem dann, wenn sich die Warzen entzünden oder verletzt werden. Manche Menschen empfinden sie als kosmetisch störend. Wichtig ist die Abgrenzung zu bösartigen Hautveränderungen, da diese ähnlich aussehen können.
Ursachen Risikofaktoren
Die genaue Ursache ist nicht vollständig geklärt. Vermutet wird eine altersbedingte Veränderung der Hautzellen. Auch genetische Faktoren scheinen eine Rolle zu spielen, da Alterswarzen familiär gehäuft auftreten. Sonnenexposition kann das Auftreten begünstigen, ist aber nicht allein verantwortlich.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann störende Alterswarzen entfernen, zum Beispiel durch Vereisung oder Abtragung. Zudem kann er andere Ursachen, wie eine bösartige Hautveränderung, ausschliessen.
Das kann man selbst tun: Es hilft, die betroffene Hautstelle auf Veränderungen hin zu beobachten und Reizungen zu vermeiden. Grenzen bestehen dort, wo Unsicherheit über die Diagnose besteht oder die Warze sich verändert. Dann sollte unbedingt ein Arzt beurteilen, ob eine Behandlung nötig ist.Quellenangabe:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.