Derzeit breitet sich Corona wieder aus, und manch einer fragt sich, wie sich die Beschwerden lindern und ein schwerer Verlauf vermeiden lassen. Gurgeln und Nasenspülungen mit Kochsalzlösung könnten eine einfache Lösung sein.

Zwischen 2020 und 2022 wurden 58 Erwachsene mit positivem PCR-Test auf SARS-CoV-2 gebeten, 14 Tage lang viermal täglich mit Kochsalzlösung zu gurgeln und ihre Nase zu spülen. Im Vergleich zu 9.398 Personen, die das nicht taten, kamen sie deutlich seltener ins Krankenhaus: Bei Spülung mit 1- bzw. 2,5-prozentiger Kochsalzlösung kamen 18,5 bzw. 21,4 Prozent der Teilnehmenden ins Krankenhaus, ohne Spülung waren es 58,8 Prozent. , zeigt Das berichten Forschende auf der Jahrestagung des American College of Allergy, Asthma and Immunology in Kalifornien. Darauf, ob eine Behandlung auf der Intensivstation oder eine Beatmung notwendig war, hatten die Spülungen keinen Einfluss, auch nicht auf die Sterblichkeit. Auch war es unerheblich, wie hoch der Salzgehalt der Kochsalzlösung war.
Dr. Jimmy Espinoza, der die Ergebnisse präsentierte, sagte: „Wir haben herausgefunden, dass beide Kochsalzbehandlungen im Vergleich zu den Kontrollpersonen bei SARS-CoV-2-Infektionen mit einer geringeren Rate an Krankenhauseinweisungen verbunden waren. Wir hoffen, dass weitere Studien durchgeführt werden können, um den Zusammenhang weiter zu untersuchen.“
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