GesundheitspolitikGesundheit digital

Ich liebe meine Apotheke, weil…

ABDA/NAS  |  23.08.2023

… fällt Ihnen dazu gleich etwas ein? Dann können Sie Ihre Apotheke vor Ort ab sofort auch mit einer digitalen Postkarten-Aktion unterstützen.

Apotheker in seiner Apotheke vor Ort.
Was würde Ihnen fehlen, wenn Ihre Apotheke vor Ort schließen würde? Das können Sie der Politik mitteilen, wenn Sie an der Postkarten-Aktion teilnehmen.
© zamrznutitonovi/iStockphoto

Um die Apotheke vor Ort zu unterstützen, läuft derzeit eine Postkarten-Aktion, mit der ihre Wertschätzung für ihre lokale Apotheke kundtun können. Neben den Postkarten, die derzeit in vielen Apotheken verteilt werden, kann man nun auch online über die Webseite www.apoliebe.de eine digitale Karte verschicken. Den Satz „Meine Apotheke liegt mir am Herzen, weil...“ können Sie dabei individuell ergänzen und der Politik damit mitteilen, warum Sie nicht auf Ihre Apotheke vor Ort verzichten möchten. Die gedruckten und digitalen Postkarten werden bis zum 4. September gesammelt und dann der Öffentlichkeit präsentiert.

Bei hoher Inflation und steigenden Personalkosten wird es für viele Apotheken immer schwieriger, sich betriebswirtschaftlich zu halten, da das per Gesetz festgelegte Honorar seit 2013 stagniert und zuletzt sogar gekürzt wurde. Die Zahl der Apotheken sinkt seit Jahren immer schneller – zur Jahresmitte 2023 gab es nur noch 17.830 Apotheken.

„Am bundesweiten Protesttag haben die Apothekenteams der Politik klar signalisiert, dass die flächendeckende Arzneimittelversorgung ihrer Patientinnen und Patienten in Gefahr ist“, sagt Benjamin Rohrer, Leiter Kommunikation der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände: „Eine der wichtigsten Botschaften des Protesttages für uns als Standesvertretung war der riesige Zuspruch aus der Bevölkerung. Deshalb wollen wir die Stimmen der Patientinnen und Patienten hör- und sichtbar machen mithilfe unserer Postkartenaktion.“

Rohrer weiter: „Einigen Apotheken sind die Postkarten wegen der großen Nachfrage schon ausgegangen, zudem haben auch nicht-mobile Patientinnen und Patienten signalisiert, teilnehmen zu wollen. Ab sofort ist dies online auf www.apoliebe.de am Rechner oder Handy möglich. Keine Postkarte geht verloren – alles wird gesammelt und ausgewertet. Die Apothekenteams freuen sich über jeden Zuspruch, damit die Politik auch endlich versteht, wie wichtig die Versorgung vor Ort durch die Apotheken für die Menschen ist.“

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