Salbei

Salbei-Blätter werden bei Zahnfleischentzündungen, Magen-Darm-Problemen oder übermäßigem Schwitzen verwendet.

Bonnie McCann/iStockphoto

Zubereitungen aus Salbei-Blättern werden heutzutage bei so unterschiedlichen Beschwerden wie Zahnfleischentzündungen, Magen-Darm-Problemen oder übermäßigem Schwitzen verwendet. Das ätherische Öl und die Gerbstoffe, die in den Blättern enthalten sind, unterstützen sich dabei gegenseitig in ihrer Wirkung.

Als Spülung bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum beseitigt das ätherische Öl des Salbeiextrakts die krankmachenden Keime und die Gerbstoffe wirken zusammenziehend. Sie dichten die Haut ab und fördern dadurch die Heilung der entzündeten Schleimhautbezirke. Innerlich angewendet entfaltet das ätherische Öl einen krampflösenden Effekt im Magen-Darm-Trakt und die Gerbstoffe sorgen dafür, dass bei Durchfall nicht zu viel Flüssigkeit in den Darm strömt. Dass Salbei die Schweißsekretion hemmt, konnte mittlerweile auch in Studien gezeigt werden. Auf welche Weise das passiert, wird aber nach wie vor diskutiert.

Neben Fertigpräparaten eignen sich für die Anwendung sowohl das ätherische Öl als auch getrocknete Salbeiblätter. Beides erhalten Sie in Ihrer Apotheke. Für eine Tasse Tee benötigt man 1 bis 1,5 Gramm der Blätter. Je nach Bedarf kann man bis zu vier Tassen davon am Tag trinken. Für einen Aufguss zum Gurgeln und Spülen dürfen es auch etwas mehr Blätter sein: 2,5 Gramm empfehlen die Fachleute pro Tasse.

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