SeniorenGesund leben

Senioren essen viermal am Tag – am liebsten Kartoffeln

02.01.2017

Die Ernährungsbedürfnisse ändern sich im Alter. Der Trend geht zu kleineren Mahlzeiten. Das zeigt eine Umfrage unter Betreuungskräften im Auftrag von Promedica Plus. Lieblingsspeise der älteren Menschen sind demnach Kartoffeln.

Mit dem Alter ändert sich der Körper und damit auch der Bedarf an Nährstoffen.
Mit dem Alter ändert sich der Körper und damit auch der Bedarf an Nährstoffen.
© Monkey Business - Fotolia

Knapp die Hälfte der betreuten Senioren isst viermal am Tag (49,9 Prozent), ein Fünftel (20,7 Prozent) sogar fünfmal kleinere Portionen. Besonders häufig stehen dabei Kartoffeln auf der Speisekarte. Etwa jeder Fünfte (18,2 Prozent) verzehrt die kohlenhydratreichen Knollen mit Vorliebe. Senioren, die alleine leben, oder Demenzpatienten vergessen dagegen häufiger das Essen. Denn im Alter nehmen das Hungergefühl und damit auch der Appetit ab. Hinzu kommen in vielen Fällen Kaubeschwerden, verminderter Speichelfluss und eine geschwächte Verdauung, die das Essen erschweren. Deshalb bevorzugt etwa ein Viertel der Senioren weichgekochte Speisen (24,3 Prozent), mehr als jeder Sechste isst am liebsten Suppen (17,2 Prozent) und für etwa jeden Zwölften sollte das Essen püriert sein (8,5 Prozent).

Der Energiebedarf des Körpers sinkt im Alter. Weil der Nährstoffbedarf jedoch gleich bleibt oder sogar ansteigt, brauchen Senioren Lebensmittel mit weniger Fett und Kohlenhydraten, die jedoch viele Nährstoffe enthalten. Eine ideale Grundlage, um sich im hohen Alter ausgewogen zu ernähren, bilden Obst, Gemüse und Vollkornprodukte, dazu magere Milcherzeugnisse und Fisch, die den Körper mit Eiweiß versorgen. Kartoffeln gehören ebenfalls dazu, denn sie enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe und weisen damit eine hohe Nährstoffdichte auf. Eine insgesamt ausgewogene Ernährung und regelmäßige Mahlzeiten tragen zum Wohlbefinden bei. Doch bereits die Zubereitung vielseitiger Mahlzeiten stellt viele ältere Menschen vor eine Herausforderung. Hier ist Unterstützung gefragt, zum Beispiel durch eine häusliche Betreuungskraft.

RF

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