Die 10 besten Heilpflanzen bei Schnupfen, Husten und Heiserkeit

Diese Heilpflanzen helfen bei Husten, Schnupfen und Halsschmerzen.

Bei Erkältungsbeschwerden gibt es Hilfe aus der Natur
Winterzeit ist Erkältungszeit: In der Apotheke gibt es pflanzliche Helfer für Jung und Alt.
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Efeu:

Seit geraumer Zeit gehört der Efeu zu den beliebtesten Heilpflanzen gegen Husten. Sein Extrakt verflüssigt das Sekret in den Bronchien, wodurch es sich leichter abhusten lässt. Auszüge des Efeus gibt es in der Apotheke als Tabletten, Saft, Granulat, Liquid oder Tropfen.

Eibisch:

In erster Linie setzt man Zubereitungen aus Eibisch bei Entzündungen im Mund und Rachen ein. Die in ihnen enthaltenen Schleimstoffe legen sich wie ein Schutzfilm über die angegriffenen Stellen. Auf diese Weise lindert Eibisch Reizhusten und Halsschmerzen.

Eukalyptus:

In der Heilkunde steht vor allem die Art Eucalyptus globulus im Vordergrund. Seine Blätter enthalten besonders viel des ätherischen Öls Cineol. In vielen Kapseln oder Tropfen zum Einnehmen, aber auch in klassischen Hustenbonbons, finden sich Cineol oder Eukalyptusöl. Sie bilden auch einen Hauptbestandteil von Erkältungscremes.

Isländisch Moos:

Der Name Isländisch Moos führt zunächst in die Irre. Denn es wächst nicht nur in Island. Zudem handelt es sich um eine Flechte und nicht um ein Moos. Auch hier sorgen Schleimstoffe für die pharmazeutische Wirkung. Sie lindern trockenen Husten und Reizungen in Mund und Rachen.

Kamille:

Die Kamille zählt wohl zu den bekanntesten Heilpflanzen. Sie kommt bei einer Vielzahl von Leiden zum Einsatz, so auch bei Entzündungen der Atemwege. Ein Klassiker: der Kamillentee. Er lässt sich trinken und gurgeln, was Halsschmerzen lindert. Bewährt haben sich auch Inhalationen und Brusteinreibungen.

Kampferbaum:

Den charakteristischen Geruch von Kampfer verbinden viele Menschen spontan mit Erkältungssalben und Inhalationen gegen Husten, die sie schon aus Kindertagen kennen. Noch heute enthalten viele solcher Zubereitungen Kampfer als Hauptbestandteil. Sie helfen, den Schleim in den Bronchien zu lösen. Allerdings eignet sich Kampfer nicht dazu, um Säuglinge oder Kleinkinder zu behandeln.

Kapland-Pelargonie:

Ursprünglich stammt die Kapland-Pelargonie, wie der Name schon andeutet, aus Südafrika. Heute setzt man Auszüge der Wurzeln vor allem in der Erkältungszeit ein. Studien weisen einen günstigen Effekt bei akuten und chronischen Infektionen der oberen Atemwege und des Hals-Nasen-Ohren-Bereichs nach.

Pfefferminze:

Neben der Kamille zählt die Pfefferminze zu den besonders beliebten Heilpflanzen. Bei Erkrankungen der oberen Atemwege kommt kaum ein Präparat zum Lutschen oder Einnehmen ohne die Hilfe ihres ätherischen Öls aus. Dieses beruhigt den Hals und befreit die Bronchien. Ebenfalls bewährt: Pfefferminztee.

Salbei:

Als Spülung bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum bekämpft das ätherische Öl des Salbeiextrakts die krankmachenden Keime. Zudem wirken die enthaltenen Gerbstoffe zusammenziehend. Sie dichten die Haut ab und fördern dadurch die Heilung der entzündeten Schleimhautbezirke. Neben Fertigpräparaten eignen sich für die Anwendung sowohl das ätherische Öl als auch getrocknete Salbeiblätter.

Thymian:

Thymian enthält ätherisches Öl, das Thymol, das als Grundlage seiner Heilkraft angesehen wird. Es wirkt keimhemmend, und so erklärt sich auch sein Effekt gegen Entzündungen im Mund. Thymian besitzt auch eine krampflösende Komponente und lindert daher auch die Beschwerden bei Hustenreiz und Keuchhusten. Zum Gurgeln und Trinken hat sich Thymian-Tee bewährt. In der Apotheke gibt es zudem ein breites Angebot an Thymian-Fertigpräparaten.

Peter Erik Felzer

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