Psyche

Michael Patrick Kelly über Dankbarkeit und seine Zeit als Mönch

aponet.de  |  15.06.2022

Emotionen gehören zum Handwerk von Michael Patrick Kelly. Seine Songs sollen Mut machen. Nach persönlichen Tiefs und vielen Jahren im Kloster weiß er, wie sehr Dankbarkeit dem Menschen guttut. Zu lesen in der aktuellen Ausgabe des Apotheken Magazins.

Michael Patrick Kelly mit einer Gitarre.
Der Sänger Michael Patrick Kelly hat einige Jahre in einem katholischen Kloster verbracht.
© Harald Hoffmann

Als Mitglied der Kelly Family erlebte Michael Patrick Kelly eine Kindheit und Jugend in der Öffentlichkeit und der Massenhysterie. Das ging nicht spurlos an ihm vorbei. Mit Anfang 20 „kam ich in eine Art Lebenskrise, in der ich auch Suizid-Gedanken hatte“, erzählt er „Apotheken Magazin“-Chefredakteur Rüdiger Freund. „Den wahrscheinlich stärksten Halt bekam ich aber durch den Glauben, den ich in dieser Zeit gefunden habe. Es klingt zwar nicht sehr trendy in Zeiten, in denen Yoga und Zen-Meditation angesagt sind, aber die Bibel beantwortete viele der existenziellen Fragen, die mich beschäftigten: Wer bin ich? Wo gehe ich hin? Was ist der Sinn von all dem? Das hat einen Prozess gestartet, der mich dann später bis ins Kloster führte.“

Seine Zeit im Koster bezeichnet Kelly als sehr radikal, aber auch sehr heilsam. „Haare ab, Kutte an, keine Frauen, kein Geld, kaum Musik. Manchmal muss man sich von allem lösen, an dem man festhält, um zum Kern der ganzen Sache vorzudringen. Am Anfang waren die Stille und das Gebet der absolute Horror, weil ich als Musiker permanent von Song-Inspirationen abgelenkt war.“ Nach einiger Zeit lernte Kelly jedoch, mit der Stille umzugehen und für sich das Positive herauszuziehen. „Das Freiwerden von allem Materiellen und weltlichem Krach war Gold wert.“

Das Gelernte möchte er auch heute nicht missen. „Ich bin im Kloster kein komplett anderer Mensch geworden, aber ein geordneterer, geerdeter und glücklicherer Mensch. Auch widerstandsfähiger. Wenn man einmal den Schritt gegangen ist, alle Ansprüche für sich selbst aufzugeben, dann haut einen so schnell nichts mehr um.“ Das Gebet sei immer noch Teil seines Alltags, und das Bewusstmachen von Dankbarkeit habe er aus dieser Zeit mitgenommen. „Wer ein dankbarer Mensch ist, ist glücklicher. Wenn man immer wieder für die guten Dinge dankt, die passieren, dann relativieren sich Probleme. Der Fokus bleibt auf dem Positiven, man ist handlungsfähiger.“

Das komplette Interview mit Michael Patrick Kelly lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Apotheken Magazins vom 15. Juni 2022.

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