Arzneimittel

Notdienstgebühr: Das Wichtigste auf einen Blick

RF  |  09.08.2012

Wann beim Besuch der Notdienstapotheke die Notdienstgebühr anfällt und in welcher Höhe, lesen Sie hier.

Apothekerin nimmt durch die Notdienstklappe ein Rezept entgegen
Ist auf dem Rezept "noctu" angekreuzt, zahlt die Krankenkasse die Notdienstgebühr.
© cyano66/iStockphoto
  1. Apotheker dürfen eine Notdienstgebühr erheben. Das ist ihr Honorar dafür, dass sie den gesetzlich vorgeschriebenen Notdienst machen.
  2. Die Notdienstgebühr beträgt 2,50 Euro und ist einmal pro Notdienst-Besuch zu entrichten, egal wie viele Rezepte Sie vorlegen und wie viele Arzneimittel Sie kaufen.
  3. Die Notdienstgebühr darf von 20.00 bis 6.00 Uhr erhoben werden. An Sonn- und Feiertagen kann sie den ganzen Tag, also von 0.00 bis 24.00 Uhr, fällig werden. Falls der 24. Dezember auf einen Werktag fällt, darf der Apotheker die Notdienstgebühr bis 6.00 und nach 14.00 Uhr berechnen.
  4. Kreuzt der Arzt auf dem Rezept "noctu" an, macht er damit kenntlich, dass es sich um einen Notfall handelt. In diesem Fall wird die Gebühr von der Krankenkasse übernommen. Das Rezept muss aber unverzüglich in einer Apotheke eingelöst werden.

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