Feucht-fette Haut lässt sich an diesen Merkmalen erkennen: Sie hat ein robustes Aussehen, einen Fettglanz, vergrößerte Poren, neigt zu Mitessern und Pickeln und ist wenig empfindlich.

Durch die Gesichtsreinigung soll der Überschuss an Talg und Fett sowie ihrer hautreizenden Zersetzungsprodukte entfernt werden. Das geschieht am besten mit schwach sauren Syndets, fettfreien Reinigungsgelen oder fettarmen Emulsionen.
Gesichtswässer für fette Haut können bis zu 30 Prozent Alkohol enthalten. Günstig sind desinfizierende oder leicht schälende Zusätze.
Zur Tages- und Nachtpflege sollten leichte Emulsionen mit keinem oder nur geringem Fettanteil oder fettfreie Gele verwendet werden. Da dieser Hautzustand zu Hautunreinheiten neigt, sollten sie desinfizierende Zusätze enthalten. Zum Öffnen verstopfter Mitesser sind Schälsubstanzen geeignet (zum Beispiel Fruchtsäuren, Benzoylperoxid).
Apothekerin Ursula Kindl
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