Es gibt die These, dass alle Menschen einen Vitamin D Mangel haben. Laut einem Experten stimme das so nicht. Trotzdem sei es für viele Personengruppen sinnvoll, das Vitamin einzunehmen.

Die zusätzliche Einnahme von Vitamin-D-Präparaten sei für gesunde Erwachsene nicht empfohlen, stellt Dr. Stephan Scharla auf einer Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie klar. Der Facharzt für innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie erklärt: „Die These, dass alle Menschen einen Vitamin D Mangel haben, ist so nicht aufrecht zu erhalten.“ Es gebe aber Ausnahmen für bestimmte Personengruppen.
Für einige Personengruppen hat die Einnahme von Vitamin D laut Scharla deutlich positive Effekte. Dazu gehören:
Nachtschichtarbeiter
Des Weiteren gibt es Erkrankungen, die eine Vitamin D Einnahme erfordern. Darunter die Osteoporose oder Magen-Darm-Erkrankungen.
Scharla erklärte, es sei sinnvoller, täglich moderate Dosierungen einzunehmen anstatt nur gelegentlich hochdosierten Präparaten zu verwenden. Dosierungen zwischen 800 und 3.000 Internationalen Einheiten (I.E.) liegen dabei in dem empfohlenen Bereich. Der Experte rät, zu apothekenpflichtigen Präparaten zu greifen, deren Qualität besser überprüft sei als die der Nahrungsergänzungsmittel aus dem Supermarkt. Er erklärt zudem, dass gesunde Erwachsene problemlos 1000 I.E. in den Wintermonaten einnehmen können. Es sei zwar nicht empfohlen, schade aber auch nicht, denn eine Überdosierung sei erst bei höheren Dosierungen zu befürchten. Sie kann den Calciumspiegel im Blut anheben und zu Gefäß- und Nierenverkalkung führen.
Quelle: Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie e.V.
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