Mineralwasser: Ist stilles Wasser gesünder als Sprudel?

Dr. Karen Zoufal  |  06.03.2026 09:26 Uhr

Still oder mit Kohlensäure – ist das gleich gesund? Was beim Wassertrinken wichtig ist und worauf man bei Mineralwasser achten sollte.

Mann gießt sich ein Glas Wasser aus einer Glaskaraffe ein.
Wassertrinken ist gesund. Was es stillem, sprudligen Wasser, Mineralwasser und Leitungswasser zu wissen gibt.
© AaronAmat/iStockphoto

Wasser ist das beste Getränk: Günstig, fast überall verfügbar und gesund. Ob es mit oder ohne Kohlensäure getrunken wird, ist eine Frage der Vorliebe: Wem Wasser mit Kohlensäure besser schmeckt, kann es genauso gut wie stilles Wasser verwenden. 

Genügend Flüssigkeit ist wichtig für die Gesundheit: Wasser hilft dem Körper zum Beispiel, eine normale Temperatur aufrechtzuerhalten, Gelenke zu schmieren und Abfallstoffe auszuscheiden. Dehydrierung kann dagegen Konzentrationsschwierigkeiten, Stimmungsschwankungen, Überhitzung, Verstopfung und Nierenproblemen nach sich ziehen. 

Leitungswasser: unkompliziert und überall verfügbar

Leitungswasser wird streng kontrolliert und ist immer eine gute Wahl. Der wichtigste Vorteil ist, dass es fast überall und günstig zu haben ist. Über die genaue Zusammensetzung an Ihrem Wohnort informiert Ihr Wasserversorger.

Mineralwasser: Etiketten geben Auskunft über den Salzgehalt

Mineralwasser wird an Quellen abgefüllt und unterliegt bestimmten Anforderungen an Reinheit und Zusammensetzung. Doch der Mineralstoffgehalt kann stark variieren. „Manche Sorten enthalten gar kein Natrium, andere hingegen enthalten bis zu 1 Gramm Natrium pro Liter – fast die Hälfte der empfohlenen Tagesdosis von 2,3 Gramm. Man muss unbedingt die Etiketten lesen“, sagte Prof. Colleen Muñoz, von der Universität Hartford in Connecticut. „Einige Mineralstoffe sind bekanntermaßen gesund.  Kalzium stärkt Knochen und Zähne. Magnesium ist gut für die Muskelfunktion und die Herzgesundheit. Kalium ist gut für die Funktion des Nervensystems.“

Schadet Kohlensäure den Zähnen? 

Kohlensäurehaltiges Wasser ist eine gute Alternative für Menschen, die den Geschmack lieber mögen. Da es saurer ist als Leitungswasser, gibt es manchmal Bedenken, dass es die Zähne angreifen könnte. Der Säuregehalt ist dafür aber nicht hoch genug, erklärte Muñoz. 

Hilft kohlensäurehaltiges Wasser beim Abnehmen? 

Manche Menschen, die abnehmen möchten, trinken Sprudelwasser. „Wer mehr Wasser trinkt, insbesondere kurz vor dem Essen, nimmt möglicherweise weniger Kalorien zu sich“, sagte Muñoz. Stilles Wasser kann aber ebenso gut ein Sättigungsgefühl hervorrufen wie Wasser mit Kohlensäure.

Quelle: American Heart Association 

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