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Junges Paar im Bett, Mann schläft friedlich in Bauchlage, Gesicht zur Seite gedreht, Frau genervt schauend mit Kissen über dem Kopf, sitzend

Was hilft wirklich gegen Schnarchen? Forscher haben erfolgversprechende Anti-Schnarch-Übungen getestet.
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Mo. 11. Mai 2015

Anti-Schnarch-Übungen für Zunge und Mund

Wenn Ihr Partner schnarcht, dass die Wände wackeln, schlagen Sie ihm doch einmal Zungen-Gymnastik vor. Brasilianische Forscher haben eine Reihe von Übungen gegen Schnarchen zusammengestellt und mit Erfolg getestet.

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  • Die Zungenspitze gegen das Dach der Mundhöhle pressen und rückwärts rutschen lassen (20 Wiederholungen)
  • Die Zunge gegen die Gaumendecke saugen und die ganze Zunge dagegen pressen (20 Wiederholungen)
  • Den hinteren Teil der Zunge gegen den Boden der Mundhöhle pressen, wobei die Zungenspitze den Kontakt zu den unteren Schneidezähnen behält (20 Wiederholungen)
  • Den hinteren, weichen Teil der Gaumendecke und das Zäpfchen anheben, dabei den Vokal "A" sagen (20 Wiederholungen)
  • Aktivierung des Backen- oder Trompetermuskel (Musculus Buccinator), indem man mit einem Finger gegen die Innenseite der Wange drückt und mit dem Muskel gegendrückt (Zehn Wiederholungen auf jeder Seite)

Bei Testpersonen, die die Übungen der Wissenschaftler über drei Monate hinweg täglich durchführten, schnarchten um 36 Prozent weniger und die Schnarchstärke nahm um 59 Prozent ab. Dies berichten die Forscher online vorab in der Fachzeitschrift Chest. Weniger Erfolg hatte eine zweite Gruppe, die stattdessen Atemübungen durchgeführt hatte. Alle Testpersonen trugen außerdem Nasenstreifen, welche die Nase spreizen. Allen gemeinsam war zudem, dass ihr Schnarchen keine anderen gesundheitlichen Ursachen hatte oder allenfalls mit leichten Atemaussetzern im Schlaf , der sogenannten obstruktiven Schlafapnoe, im Zusammenhang stand.

HH

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