5:2-Fasten, zeitbeschränktes Essen und stetige Kalorienreduzierung: Diese drei Ernährungsweisen hat ein Forschungsteam verglichen. Es spricht eine klare Empfehlung aus. Auch hielten die Probanden diese Ernährungsform leichter durch.

Abnehmen und den Blutzuckerspiegel senken – das sind häufig die Hauptziele bei einer Diät bei Typ-2-Diabetes. Doch mit welcher Ernährungsform gelingt das am besten? Das wollte ein Forschungsteam herausfinden.
An der Studie nahmen 90 Personen mit Typ2-Diabetes teil:
So fand das Team heraus: Bei allen Ernährungsweisen verbesserten sich Langzeit-Blutzuckerwert HbA1c und das Körpergewicht in vergleichbarem Ausmaß. Doch beim 5:2-Intervallfasten waren die Werte für Nüchternblutzucker, Insulinsensitivität und Triglyceride (bestimmte Blutfette) noch besser als bei den anderen Diätformen. In allen Gruppen trat bei zwei bis drei Personen eine leichte Hypoglykämie (Unterzuckerung) als Nebenwirkung auf. Die Studie wurde auf dem jährlichen Kongress der Endocrine Society in San Francisco, Kalifornien, vorgestellt.
Den Teilnehmenden der Gruppe mit 5:2-Intervallfasten fiel es etwas leichter, die Ernährungsweise einzuhalten: 85 Prozent von ihnen hielten über die Studiendauer hinweg durch. In der Gruppe mit stetiger Kalorienreduzierung waren es 84 Prozent und in der Gruppe mit zeitbeschränktem Essen 78 Prozent.
Quelle: The Endocrine Society
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