Schwimmen stärkt Herz und Kreislauf. Aber: Für Menschen mit Herzschwäche kann Schwimmen wegen des hydrostatischen Drucks auch problematisch sein. Warum das so ist und was hilft, erklärt die Deutsche Herzstiftung.

Schwimmen ist ein sehr gutes Herz-Kreislauf-Training – sanft für die Gelenke und ideal zur Förderung der Ausdauer. Doch für Menschen mit Herzkrankheiten birgt das Schwimmen auch Risiken. Vor allem der hydrostatische Druck des Wassers kann den Kreislauf stark beeinflussen und in bestimmten Fällen zu gesundheitlichen Problemen führen.
Beim Eintauchen in das Wasser presst der hydrostatische Druck das venöse Blut aus Armen und Beinen zurück in die Körpermitte. Dadurch steigt die sogenannte Vorlast des Herzens – also die Füllung des Herzens vor dem nächsten Schlag. Bei Patientinnen und Patienten mit Herzschwäche kann dies zu einem Rückstau in die Lunge führen, was eine akute Atemnot (Dekompensation) zur Folge haben kann.
Verlässt man das Wasser wieder, fällt dieser Druck plötzlich weg. Das Blut sackt in die Beine ab, was zu Kreislaufproblemen und Schwindel führen kann – besonders gefährlich beim Verlassen des Beckens ohne Hilfestellung.
Damit Schwimmen auch für Herzpatienten sicher bleibt, empfiehlt die Deutsche Herzstiftung folgende Vorsichtsmaßnahmen:
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