Das Erdbeben in der Türkei und in Syrien hat verheerende Schäden angerichtet. Es werden immer höhere Opferzahlen bekannt. Die deutschen pharmazeutischen Hilfsorganisationen sind sofort aktiv geworden und bitten um Spenden.
Um den Menschen die Arzneimittel bedarfsgerecht zur Verfügung zu stellen, sind Geldspenden besser als Sachspenden. Die Hilfsteams vor Ort kennen die Präparate und Wirkstoffe, setzen die Medikamente entsprechend der Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten ein und verantworten somit eine fehlerfreie Anwendung. Deshalb sind koordinierte Sendungen mit den benötigten Medikamenten wichtig. Jedoch dürfen Arzneimittel nicht ohne Weiteres in andere Länder transportiert werden. Sie müssen offiziell exportiert und vom Zielland importiert werden. Das ist bei einem privat zusammengestellten Sortiment an Medikamenten nicht möglich.
Apothekerinnen und Apotheker in Hilfsorganisationen unterstützen die Gesundheitsversorgung der Betroffenen momentan mit Personal und Arzneimitteln. Sie koordinieren auch die Arzneimittelbestände. So können Lieferungen von medizinischen und pharmazeutischen Hilfsmitteln organisiert werden. Beispielsweise gibt es von den Hilfsorganisationen zusammengestellte Kits, die unter anderem auch Schmerzmittel und Verbandsmaterial beinhalten.
Apotheker ohne Grenzen, Apotheker helfen und LandsAid sowie action medeor arbeiten mit Partnerorganisationen in der Türkei und in Syrien zusammen, mit denen sie bereits Soforthilfemaßnahmen eingeleitet haben.
Momentan bereiten die Teams Lieferungen von Arzneimitteln, Verbandsmaterialien und medizinischen Geräte für die betroffenen Gebiete vor.
Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) hat eine Liste mit Namen, Adressen und Kontonummern von Organisationen zusammengestellt, die zu Spenden zugunsten der vom Erdbeben in der Türkei und in Syrien betroffenen Menschen aufrufen. Darüber hinaus tragen die genannten Organisationen das DZI Spenden-Siegel als Zeichen besonderer Förderungswürdigkeit.
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