Fußpilz ist eine häufige, ansteckende Hauterkrankung, die vor allem zwischen den Zehen auftritt. In diesem Artikel erklären wir, wie man Fußpilz erkennt, behandelt und einer Ansteckung vorbeugt.

Fußpilz (Tinea pedis) gehört zu den häufigsten Infektionskrankheiten der Haut. In Deutschland ist schätzungsweise jeder Dritte mindestens einmal im Leben betroffen – Männer häufiger als Frauen. Besonders oft tritt die Infektion in den Zehenzwischenräumen auf, seltener an Fußsohlen oder Fußrücken. Auslöser sind sogenannte Dermatophyten – Fadenpilze, die sich in der obersten Hautschicht vermehren und dort Rötung, Schuppung und Juckreiz verursachen.
Begünstigt wird Fußpilz durch feucht-warme Bedingungen, etwa in verschwitzten Schuhen oder öffentlichen Duschen. Auch kleinste Hautrisse, etwa durch trockene Haut oder Druckstellen, erleichtern das Eindringen der Pilze. Eine Ansteckung erfolgt meist durch direkten Hautkontakt oder indirekt über kontaminierte Böden, Handtücher oder Schuhe.
Fußpilz ist gut behandelbar – vorausgesetzt, er wird früh erkannt und konsequent therapiert. Bleibt er unbehandelt, kann er sich ausbreiten, chronisch werden oder auf Nägel übergreifen (Nagelpilz). Daher ist eine gezielte Behandlung und sorgfältige Hygiene besonders wichtig.
Fußpilz zeigt sich meist zuerst in den Zehenzwischenräumen, vor allem zwischen der vierten und fünften Zehe. Die Symptome beginnen oft schleichend und sind anfangs leicht mit trockener Haut oder Druckstellen zu verwechseln.
Bleibt der Fußpilz unbehandelt, kann er sich auf die Fußsohlen (Mokassin-Typ) oder den Fußrücken ausbreiten. Auch eine Übertragung auf die Zehennägel (Nagelpilz) ist möglich.
Fußpilz beginnt meist schleichend und bleibt anfangs oft unbemerkt. Ohne Behandlung kann sich die Infektion jedoch ausbreiten und chronisch werden.
Zunächst ist meist nur ein kleiner Bereich zwischen den Zehen betroffen. Mit der Zeit kann der Pilz auf weitere Zehenzwischenräume, die Fußsohlen (Mokassin-Typ) oder den Fußrücken übergreifen. Die Haut kann dann verdicken, reißen oder sich schmerzhaft entzünden.
Wird der Fußpilz nicht behandelt, drohen zusätzliche Probleme:
Mit frühzeitiger Therapie heilt Fußpilz in der Regel innerhalb weniger Wochen ab. Wichtig ist, die Behandlung konsequent durchzuführen – auch wenn die Symptome bereits abgeklungen sind.
Verursacht wird Fußpilz durch Fadenpilze (Dermatophyten), meist der Art Trichophyton rubrum. Die Pilze ernähren sich von Keratin, einem Bestandteil der obersten Hautschicht. Sie dringen in kleinste Risse der Haut ein und vermehren sich besonders gut in feucht-warmem Milieu.
Nicht jeder Kontakt mit Pilzsporen führt automatisch zu einer Infektion – ob sich der Pilz ausbreitet, hängt stark von der Hautbarriere und der persönlichen Hygiene ab.
Die Diagnose von Fußpilz erfolgt meist durch eine Blickdiagnose: Ärztinnen und Ärzte erkennen die typischen Hautveränderungen in der Regel auf den ersten Blick. Um andere Hauterkrankungen auszuschließen oder den Erreger gezielt zu bestimmen, können zusätzliche Untersuchungen sinnvoll sein.
Bei unklaren, ausgedehnten oder immer wiederkehrenden Beschwerden empfiehlt sich die Abklärung bei einer Hautärztin oder einemHautarzt, um eine gezielte Behandlung einzuleiten.
Fußpilz lässt sich in den meisten Fällen gut behandeln – wichtig ist, früh zu beginnen und die Behandlung konsequent bis zum Ende durchzuführen. Andernfalls können Pilzsporen überleben und die Infektion erneut auslösen.
Hausmittel eignen sich nur als ergänzende Maßnahme – eine antimykotische Behandlung sollten sie nicht ersetzen.
Zuletzt aktualisiert: 02.06.2025
Hier geht es zum Gesundheitslexikon mit allen Krankheiten von A-Z!
Wähle aponet.de als eine bevorzugte Nachrichtenquelle bei Google und entdecke unsere aktuellen Gesundheitsnews häufiger in deinen News-Empfehlungen.
Alle zwei Wochen neu: die aktuelle Liste der zuzahlungsfreien Arzneimittel.
Medikamenten-Name oder Wirkstoff eingeben für mehr Informationen.
Im Fokus diesmal: Lithiumhaltige Nahrungsergänzungsmittel, Luftbelastung durch duftende Putzmittel…
aus Apotheke, Forschung und Gesundheitspolitik.
In diesem Lexikon finden Sie umfassende Beschreibungen von etwa 400 Krankheitsbildern