Psyche

Johanna Gastdorf engagiert sich für schwer Erkrankte

aponet.de  |  15.02.2024

Sie ist eine vielbeschäftigte Schauspielerin, pflanzt Blumenwiesen für Wildbienen und engagiert sich in ihrer Heimatstadt Leverkusen für schwer Erkrankte. Mit dem APOTHEKEN MAGAZIN spricht Johanna Gastdorf über ihre Liebe zur Natur und warum man in Hospizen nicht nur Traurigkeit findet.

Johanna Gastdorf
Schauspielerin Johanna Gastdorf engagiert sich ehrenamtlich für ein Hospiz in ihrer Heimatstadt.
© Adrienne Meister

Weil ihr Vater sehr früh verstarb, war ihre Mutter mit fünf Kindern auf sich allein gestellt. Eine schwierige Aufgabe, die sie toll gemeistert habe, erinnert sich Johanna Gastdorf. Dazu zählen auch die Werte, die sie ihren Kindern vermittelte. „Gerechtigkeit, egal worum es geht, sich um andere zu kümmern, auch nach rechts und links zu schauen – das habe ich so gesehen mit der Muttermilch mitbekommen.“ Diese Einstellung machte die Schauspielerin letztlich auch offen für die ehrenamtliche Tätigkeit in Hospizen.

Im Zuge einer Lesung hatte sie vor einigen Jahren eine Führung durch ein Hospiz bekommen. Für sie rückblickend „einer der wichtigsten Tage in meinem Leben, denn ich durfte diese Welt näher kennenlernen. Eine Welt, die angefüllt ist mit Leben, mit unglaublich tollen Menschen und mit einer enormen Relevanz“, sagt Johanna Gastdorf. „Dann wurde ich gebeten, mich für das erste stationäre Hospiz in Leverkusen zu engagieren. Mein Mann und ich sind nun Schirmherrin beziehungsweise Schirmherr von PalliLev, wollen helfen, Berührungsängste abzubauen. Natürlich ist es auch bedrückend, und es gibt es dort auch viel Traurigkeit, vor allem bei den Angehörigen. Aber die Menschen, die dort arbeiten, sind eine Wohltat im wahrsten Sinne. Hospize sind wichtige und gute Orte, weil die Menschen dort in guter Obhut sind. Wie kostbar unser Leben ist, erlebt man in ähnlicher Weise vielleicht nur bei der Geburt eines Kindes.“ Eines ist ihr sehr wichtig: „Es wird übrigens auch viel gelacht in einem Hospiz. Vielleicht gerade, weil man das Leben an diesem Ort so intensiv erfährt.“

Leben zum Einatmen und Krafttanken findet sie auch in der Natur. „Ich liebe unseren Garten, auch wenn ich keinen wirklich grünen Daumen habe. Es ist ein wunderschöner, meditativer Ort. Man kann dort sitzen, und innerhalb einer halben Minute sieht man unglaublich viele Tiere – Bienen, Schmetterlinge, Vögel. So viel Leben. Das ist fast so schön, wie aufs Meer zu schauen.

Wenn es um ihre Gesundheit geht, schwört sie auf die Kraft der Öle. „Ich mache sehr viel mit ätherischen Ölen, wobei ich auf sehr reine Öle achte. Lavendelöl ist zum Beispiel toll. Es beruhigt und fördert den Schlaf, wird auch bei Magen- und Darm-Beschwerden eingesetzt. Weitere Öle, die ich sehr mag, sind Pfefferminze oder Weihrauch. Pfefferminzöl etwa kann bei Kopfschmerzen helfen.“

Das komplette Interview mit Johanna Gastdorf lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des APOTHEKEN MAGAZINs vom 15. Februar 2024. Online lesen Sie das Interview ab dem 1. März 2024 hier. Viele weitere Interviews mit Prominenten rund um die Gesundheit gibt es ebenfalls bei aponet.de.

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