Schlaf ist wichtig für die Gesundheit – daran besteht kein Zweifel. Welche Schlafposition am besten ist, ist dagegen nicht ganz so leicht zu sagen. Aber in manchen Situationen oder bei gewissen Erkrankungen spielt sie tatsächlich eine Rolle.
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Herzinsuffizienz (Herzschwäche): Bei dieser Erkrankung pumpt das Herz nicht effektiv. Das führt oft zu Kurzatmigkeit, die sich beim Schlafen auf der linken Seite verschlimmert. Es ist dann also besser, auf der rechten Seite zu schlafen.
Refluxkrankheit: Hier ist eher das Schlafen auf der linken Seite angenehmer.
Schwangerschaft: Es ist bekannt, dass das Schlafen auf der linken Seite die Durchblutung bei Schwangeren fördert.
Schlafapnoe: Die meisten Menschen mit Schlafapnoe haben nachts viel schlimmere Atemaussetzer, wenn sie auf dem Rücken schlafen. Schlafapnoe kann mit der Zeit das Herz in Mitleidenschaft ziehen und ist auch ein Risikofaktor für Schlaganfälle. Es gibt Menschen, die an einer lagebedingten obstruktiven Schlafapnoe leiden – bei denen also nur in einer bestimmten Position Beschwerden auftreten. Meistens ist das der Fall, wenn sie auf dem Rücken schlafen. „Ich denke, das Fazit für die meisten Menschen mit Schlafapnoe ist, dass es sehr hilfreich sein kann, auf der Seite zu schlafen“, sagte die Schlafmedizin Dr. Susan Redline. „Und wenn Sie weder an Schlafapnoe noch an Schnarchen leiden, ist es wahrscheinlich der einfachste Ratschlag, in einer Position zu schlafen, in der Sie sich am wohlsten fühlen und in der Sie am wenigsten häufig aufwachen.“