Vor, während und nach einer Krebstherapie kann Bewegung Nebenwirkungen lindern, erklärt der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ). Auch Leistungsfähigkeit und Lebensqualität profitieren.

Was können Menschen mit Krebserkrankung mittels Bewegung erreichen? Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) fasst das zusammen:
Grundsätzlich könnten sich auch Betroffene an der Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO orientieren. Diese gilt für erwachsene Personen mit oder ohne Krebserkrankung:
Allerdings kann körperliche Belastung bei einer Krebserkrankung auch schwerfallen. Wie viel Bewegung gut tut, hänge immer von der individuellen Erkrankung, der Therapie und dem Gesundheitszustand ab, so das DKFZ.
In Studien hätten sich laut DKFZ besonders bewährt:
Bereits nach zwei bis vier Wochen könne sich eine gesteigerte Belastbarkeit zeigen. Nicht nur gezielter Sport, sondern alle körperlichen Aktivitäten im Alltag, wie etwa die Treppe zu steigen statt den Aufzug zu nehmen, wirken sich derart positiv aus.
“Besonders bisher inaktive Patientinnen und Patienten können bereits von wenig Bewegung stark profitieren. Betroffene, die gezielt in ein Bewegungsprogramm einsteigen wollen, sollten vorab im Gespräch mit ihren Ärztinnen und Ärzten klären, dass dies im individuellen Fall unbedenklich ist”, rät das DKFZ.
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