Mitesser (Komedonen)

ABDATA Pharma-Daten-Service  |  24.03.2026 00:00 Uhr

Mitesser (Komedonen) sind kleine Hautunreinheiten, die durch eine Verstopfung der Talgdrüsen mit Talg und Hornzellen entstehen. Sie treten häufig im Rahmen von Akne auf, besonders in der Pubertät, und zeigen sich als geschlossene, weissliche Erhebungen oder als offene Mitesser mit schwarzer Oeffnung. Bei milden Verläufen hilft eine entsprechende Hautpflege.

Inhaltsverzeichnis

Krankheitsbild

Mitesser, auch Komedonen genannt, sind kleine Hautunreinheiten, die oft im Rahmen von Akne entstehen. Es gibt geschlossene Mitesser (kleine weissliche Erhebungen) und offene Mitesser, die eine kleine schwarze Oeffnung zeigen. Mitesser entstehen häufig vermehrt in der Pubertät. Sie können durch spezielle Hautpflege in vielen Fällen reduziert werden.

Symptome/Verlauf

In der Pubertät produzieren die Talgdrüsen oft besonders viel Talg. Gleichzeitig wird die Hautoberfläche durch verstärkte Produktion und verminderte Abstossung von Hornzellen dicker und der produzierte Talg kann schlechter abfliessen. Wenn sich Talg und Hornzellen an den Ausführungsgängen der Talgdrüsen oder in den Haarfollikeln ansammeln bilden sich sogenannte Mitesser. Diese entstehen häufig im Gesicht, am Brustkorb oder Rücken und sind zunächst geschlossen. Sie bilden dann eine weissliche Erhebung. Oeffnen sich diese, sind kleine schwarze Punkte beziehungsweise kleine Krater zu sehen. Oft bilden sich im betroffenen Hautbereich im Verlauf weitere Komedonen.

Folgen/Komplikationen

Durch Entzündungen können sich aus Mitessern die für Akne typischen Pusteln und Papeln bilden. Wenn eine bakterielle Infektion etwa durch Staphylokokken hinzukommt, können grosse knotige Akne-Pusteln heranwachsen. Letztere hinterlassen nach dem Abheilen mitunter Narben.

Ursachen/Risikofaktoren

Die hormonelle Umstellung in der Pubertät sorgt für ein vermehrtes Auftreten von Mitessern. Eine Ernährung mit viel Fett, Zucker und Milchprodukten sowie schlechte Hautpflege können die Bildung von Hautunreinheiten mitunter noch verstärken. Das Ausdrücken von Mitessern erhöht die Gefahr von Entzündungen. Die genauen Ursachen für die Entstehung von Akne sind noch nicht vollständig geklärt.

Das kann helfen

Das macht der Arzt: Wenn sich aus den Mitessern grössere Pusteln und Papeln entwickeln empfiehlt sich ein Besuch beim Hautarzt. Er kann unter anderem Medikamente wie etwa Antibiotika verschreiben, die die Symptome reduzieren und einer Narbenbildung entgegenwirken.
Das kann man selbst tun: Bei milden Formen von Akne lassen sich die Mitesser in der Regel selbst gut behandeln. Die Haut sollte regelmässig mit schwach sauren Syndets gewaschen werden. Ausserdem können regelmässige Peelings mit geeigneten Mitteln helfen. Eine gesunde Ernährungsweise mit wenig Fast Food und Süssigkeiten kann der Haut ebenfalls gut tun. Quellenangabe:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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