Arzneimittel

Proteste im November: An diesen Tagen bleiben Apotheken geschlossen

ABDA/NAS  |  30.10.2023

Im November schließen Apotheken in Deutschland an mehreren Tagen aus Protest gegen die Gesundheitspolitik der Bundesregierung ihre Türen. Nun stehen Termine und Orte für vier zentralen Kundgebungen fest, die zeitgleich zu den eintägigen Apothekenschließungen in der jeweiligen Region stattfinden.

Menschen, draußen vor der Apotheke.
Im November bleiben Apotheken je nach Bundesland an verschiedenen Tagen geschlossen, um für eine bessere Gesundheitsversorgung der Bevölkerung zu protestieren.
© FroggyFrogg/iStock Editorial

Norddeutschland

Am 8. November schließen Apotheken in Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen. Die Kundgebung findet am ab 12 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz (Ernst-August-Platz) in Hannover statt.

Westdeutschland

Am 15. November schließen Apotheken in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen. Die Kundgebung findet ab 12 Uhr im Park der Partnerstädte in Dortmund statt.

Süddeutschland

Am 22. November schließen Apotheken in Bayern und Baden-Württemberg. Die Kundgebung findet ab 12 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart statt.

Ostdeutschland

Am 29. November schließen Apotheken in Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen. Die Kundgebung findet ab 14 Uhr auf dem Theaterplatz in Dresden statt.

Zudem demonstriert die Apothekerschaft zusammen mit Ärzte- und Zahnärzteschaft am 1. November ab 13 Uhr vor dem Landtag in Erfurt (Thüringen) sowie am 8. November ab 14 Uhr im Alten Garten in Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern).

Welche Apotheken an den jeweiligen Protesttagen Notdienst haben, erfahren Sie über die Notdienstsuche von aponet.de.

Mit den Apothekenschließungen und Kundgebungen im November setzen die Apotheken ihre Proteste fort. Durch Lieferengpässe, Personalmangel und eine auf dem Niveau von 2004 eingefrorene Vergütung ist die Lage der Apotheken seit Jahren angespannt. „Die wohnortnahe Arzneimittelversorgung der Patientinnen und Patienten gerät durch wirtschaftlichen Druck auf die Apotheken immer mehr in Gefahr, so dass die Apothekenzahl inzwischen auch im Europavergleich auf einem historischen Tiefstand ist“, schreibt die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Mit ihren Protesten fordert die Apothekerschaft die Bundesregierung auf, dringend das Honorar zukunftsgerecht anzupassen und die Apotheken solide zu finanzieren.

 

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