Über den verregneten Sommer wurde viel geklagt. Doch das durchwachsene Wetter bietet auch Vorteile: z.B. weniger Wespen. Wie das eine mit dem anderen zusammenhängt erklärt die Deutsche Wildtier Stiftung.

Die alljährliche Wespenplage bleibt im Spätsommer 2016 in den meisten Regionen Deutschlands aus, schreiben die Experten von der Deutschen Wildtier Stiftung in einer Mitteilung. Die heftigen Regenfälle im Frühjahr hätten die Nester der Wespen einfach weggespült, viele Königinnen seien mitsamt ihrer Brut ertrunken. Nur im Nordosten Deutschlands, dort wo es weniger geregnet habe, könne es jetzt vermehrt Wespen geben, die sich bei frischem Pflaumenkuchen und Grillwürsten im Garten einstellen. Das kann man tun, um die Plagegeister vom Tisch fernzuhalten:
Drüber hinaus wirbt die Deutsche Wildtier Stiftung aber auch für mehr Toleranz gegenüber den Insekten. So seien Wespen effektive Schädlingsbekämpfer, die Fliegen, Blattläuse und Mücken an ihren Nachwuchs verfütterten. Zudem helfen sie bei der Bestäubung von Blüten und stünden sogar auf der Speisekarte einiger Vögel. Ihr schlechtes Image hätten sie daher zu Unrecht.
HH
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