Sprechzeit am 9. April 2026, 16 bis 19 Uhr: Fachärzte und -ärztinnen beantworten Ihre Fragen rund um Parkinson – kostenlos am Telefon.
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Die Diagnose Parkinson wirft viele Fragen auf – für Betroffene ebenso wie für Angehörige. Wie entwickelt sich die Erkrankung? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Und wie lässt sich der Alltag gestalten? Antworten geben Expertinnen und Experten der Parkinson Stiftung in der Sprechzeit am 9. April 2026 von 16 bis 19 Uhr.
Das ist Morbus Parkinson
In Deutschland leben rund 400.000 Menschen mit Parkinson, der zweithäufigsten neurodegenerativen Erkrankung nach Alzheimer. Ursache ist das Absterben von Gehirnzellen mit Beteiligung an der Produktion und Speicherung von Dopamin. Der Mangel dieses wichtigen Botenstoffs für die Steuerung von Bewegungsabläufen führt unter anderem den bekannten Symptomen wie Zittern, Muskelsteifheit, verlangsamte Bewegungen und Gleichgewichtsstörungen. Die Erkrankung ist bislang nicht heilbar und betrifft viele Lebensbereiche.
Parkinson verstehen: Symptome und Verlauf
Parkinson kann sehr unterschiedlich verlaufen. Gerade zu Beginn sind Unsicherheit und Sorgen häufig groß. Ein besseres Verständnis der Erkrankung kann helfen, die Situation einzuordnen und gemeinsam mit Ärztinnen und Ärzten passende Entscheidungen zu treffen. Wichtig ist auch, Veränderungen im Verlauf aufmerksam zu beobachten, um frühzeitig auf Nebenwirkungen oder neue Beschwerden reagieren zu können. Auch in späteren Krankheitsstadien stehen verschiedene Therapieoptionen zur Verfügung.
Alltag mit Parkinson bewältigen
Neben körperlichen Beschwerden spielt auch die psychische Belastung eine große Rolle. Viele Betroffene sorgen sich um ihre Selbstständigkeit, den Beruf oder die finanzielle Absicherung. Gespräche im persönlichen Umfeld fallen oft schwer. Zudem entwickeln bis zu 40 Prozent der Erkrankten depressive Verstimmungen. Daher zählt die psychologische Unterstützung zur Standardtherapie. Beratungsangebote und Patientenorganisationen helfen zusätzlich auch Angehörigen dabei, den Alltag aktiv zu gestalten.
Sprechzeit am 9. April, 16 bis 19 Uhr
Wie entwickelt sich Parkinson? Welche Therapien gibt es? Wie gehe ich mit Ängsten um oder plane meine Zukunft? Antworten auf diese und weitere Fragen geben Fachleute in der Sprechzeit am Donnerstag, 9. April 2026, von 16 bis 19 Uhr:
Am Telefon unter 0800 – 5 33 22 11
Dr. med. Vera Jäger, Fachärztin für Neurologie, Oberärztin, Kliniken Beelitz
Dr. med. Tamara Schmidt, Fachärztin für Neurologie und Nervenheilkunde, Kliniken Beelitz
Priv.-Doz. Dr. med. Eva Schäffer, Fachärztin für Neurologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Kiel
Prof. Dr. med. Claudia Trenkwalder, Fachärztin für Neurologie, Zweite Vorsitzende des Vorstands der Parkinson Stiftung
Prof. Dr. med. Tobias Warnecke, Facharzt für Neurologie, Klinikum Osnabrück, Vorstandsvorsitzender Parkinson Netzwerke Deutschland e.V.
Prof. Dr. med. Carsten Eggers, Facharzt für Neurologie, Knappschaftskrankenhaus Bottrop, Stv. Vorsitzender Parkinson Netzwerke Deutschland e.V.
Prof. Dr. med. Björn Falkenburger, Universitätsklinikum Dresden
Dr. med. Philipp Feige, Klinik Bosse Wittenberg
Priv.-Doz. Dr. med. Stefan Brodoehl, Universitätsklinikum Jena
Prof. Dr. med. David Pedrosa, Universitätsklinikum Marburg
Univ.-Prof. Dr. med. Michael Barbe, Universitätsklinikum Köln
Dr. med. Andreas Becker, SRH Kurpfalzkrankenhaus Heidelberg
Priv.-Doz. Dr. med. Inga Claus, Universitätsklinikum Münster
Der Anruf unter 0800 – 5 33 22 11 ist aus allen deutschen Netzen gebührenfrei.