Was steckt hinter dem neuen Anti-Falten-Trend?

Was steckt hinter sogenannten bioaktiven Kollagenpeptiden? Darüber informiert Dr. Dörte Segger von einem Hamburger Testinstitut für Kosmetikprodukte.

Fröhlich lachende Frau um die 50, gelber Pullover, vor blauem Hintergrund, verschränkte Arme, Kopf zurückgeworfen, in die Kamera schauend
Wenn man seiner Haut etwas Gutes tun will, ist eine gesunde Lebensweise das A und O.
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Frau Dr. Segger, Sie testen in Ihrem Institut die Wirksamkeit von Kosmetika. Was versteckt sich hinter bioaktiven Kollagenpeptiden?

Segger: Es handelt sich dabei um kleine Bruchstücke des körpereigenen Eiweißstoffs Kollagen. Dieser ist wichtig für die Elastizität der Haut, wird aber mit zunehmendem Alter immer weniger produziert. Die Kollagenpeptide stimulieren nun die Hautzellen zur Produktion von neuem Kollagen. Der Kollagengehalt in der Haut steigt an, die Haut wird von innen heraus sichtbar aufgepolstert. Die Falten werden dadurch "herausgedrückt". Die Haut wird elastischer.

Die bioaktiven Kollagenpeptide müssen täglich eingenommen werden. Warum reichen Cremes nicht aus?

Segger: Das liegt an der Beschaffenheit unserer Haut. Größere Inhaltsstoffe in Cremes wie die Kollagenpeptide gelangen nur in die obere Hautschicht, können aber die tieferen Schichten nicht erreichen. Durch die Einnahme gelangen die Kollagenpeptide beziehungsweise deren Abbauprodukte über das Blut direkt zu den Hautzellen und können dort ihre Wirkung entfalten. Studien haben gezeigt, dass eine tägliche Menge von 2,5 Gramm der bioaktiven Kollagenpeptide ausreicht, um die positiven Effekte zu erzielen. Nach vier Wochen sind bereits deutliche Verbesserungen zu erkennen. In Deutschland gibt es Trinkampullen und Tabletten, die bioaktive Kollagenpeptide enthalten.

Und wer nicht etwas einnehmen möchte, um seiner Haut etwas Gutes zu tun?

Segger: Das A und O ist eine gesunde Lebensweise: Dazu gehört der Schutz vor UV-Strahlung, wenig Alkohol, nicht rauchen und viel Schlaf. Zudem sollte die Feuchtigkeitspflege auf den Hauttyp abgestimmt sein. Die Apotheke berät gerne bei der Auswahl geeigneter Präparate.

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