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Fünf Nährstoffe für die Haut

Dr. Karen Zoufal  |  26.08.2021

Nicht nur Pflegeprodukte verbessern das Aussehen der Haut, sondern auch bestimmte Nährstoffe tragen dazu bei, die Schutzhülle unseres Körpers gesund zu halten. Welche das sind und in welchen Lebensmitteln sie vorkommen, erläuterte Margaret Ifarraguerri, Ernährungsberaterin am Sinai Hospital in Baltimore.

Junge Frau mit Handtuch um den Kopf, hält zwei Zitronenhälften in den Händen.
Zitrusfrüchte enthalten viel Vitamin C, das die Haut bei der Zellerneuerung und der Produktion von Kollagen unterstützt.
© Olesia Bekh/iStockphoto

Am besten ist es, durch eine ausgewogene Ernährung den Bedarf an Nährstoffen zu decken. Über die wichtigsten Nährstoffe für eine gesunde Haut und worin sie zu finden sind, klärt Ifarraguerri auf:

Omega-3-Fettsäuren

Die meisten Menschen wissen, dass Omega-3-Fettsäuren die Gesundheit des Gehirns und des Herz-Kreislauf-Systems fördern. Aber sie können auch Entzündungen reduzieren und den Feuchtigkeitsgehalt der Haut verbessern. Ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren kann – auch wenn er nur selten vorkommt – raue, schuppige Haut und Dermatitis verursachen. Omega-3-Fettsäuren sind in Leinsamen, Chiasamen, Walnüssen und fettem Fisch wie Lachs, Makrele, Thunfisch, Hering und Sardinen enthalten.

Vitamin C

Der Körper benötigt Vitamin C, um Hautzellen zu bilden und Kollagen zu produzieren, das die Wundheilung unterstützt. Ein Mangel an Vitamin C kommt heutzutage selten vor: Bei einer sehr niedrigen oder fehlenden Zufuhr von Vitamin C kommt es zum Skorbut, einer Erkrankung, die unter anderem kleine rote oder violette Flecken auf der Haut und eine schlechte Wundheilung verursacht. Nahrungsmittel, die besonders viel Vitamin C enthalten, sind Zitrusfrüchte, Tomaten, Beeren, Paprika und Kiwis.

Vitamin A

Dieses Vitamin ist nicht nur für gutes Sehen, das Immunsystem und die Fortpflanzung von Bedeutung, es schützt als Antioxidans auch die Haut vor Schäden durch UV-Strahlung und fördert das Wachstum der Hautzellen. Es ist zum Beispiel in grünem Blattgemüse, Brokkoli, Karotten, Süßkartoffeln und Kürbis erhalten.

Vitamin E

Vitamin E hat ebenfalls eine antioxidative Wirkung und trägt zum Schutz vor UV-Schäden bei. Zudem wird trockene Haut mit einem Mangel an Vitamin E in Verbindung gebracht. Zu finden ist es in pflanzlichen Ölen wie Distel-, Sonnenblumen- und Weizenkeimöl sowie Mandeln und Haselnüssen.

Zink

Auch Zink ist ein wichtiger Nährstoff für die Wundheilung und hält die Haut gesund. Menschen mit chronischen offenen Wunden können deshalb von Nahrungsergänzungsmitteln mit Zink profitieren, sofern sie einen niedrigen Zinkspiegel haben. Auch bei unreiner Haut kann Zink unterstützen. Austern, Hülsenfrüchte, Schweine- und Rindfleisch sind gute Nahrungsquellen für Zink.

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