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Mann hämmert auf einen Nagel.

Immer gut zielen! Ein Treffer auf den Fingernagel kann schmerzhaft werden.
© pixarno - Fotolia

Mo. 07. Januar 2013

Bluterguss unter dem Nagel – was nun?

Ein Schlag mit dem Hammer auf den falschen Nagel, ein harter Stoß oder etwas Schweres, das einem auf den Zeh donnert, und schon ist es passiert: Unter dem Nagel macht sich ein dunkler Bluterguss breit. Dieses sogenannte subunguale Hämatom kann ausgesprochen schmerzhaft sein. Manchmal hilft nur eine künstliche Entlastung.

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Die schwarze Verfärbung an sich sieht zwar wenig hübsch aus, wächst jedoch mit dem Nagel von selbst wieder heraus. Hier ist Geduld gefragt, denn dieser Prozess kann je nach Ort – Fuß oder Finger – wenige bis einige Monate dauern. Tritt unter dem Nagel nach einer Verletzung jedoch zu viel Blut aus, hilft oft nur eine Druckentlastung, indem das Blut, das unter dem Nagel gefangen ist, abgelassen wird. Hierfür kann der Arzt mit Hilfe einer erhitzten Büroklammer, einer sterilen Kanüle oder eines Skalpells ein kleines Loch in den Nagel bohren, durch welches das Blut austreten kann. Was sich zunächst barbarisch anhören mag, verschaffe eine schnelle Linderung der Schmerzen, heißt es von Ärzteseite. Diese Maßnahme kann allerdings nur in der ersten Zeit nach der Verletzung durchgeführt werden.

Vorsicht ist jedoch geboten, wenn ein schwarz-bräunlicher Fleck oder Streifen ohne äußere Einwirkung entsteht und auch nicht wieder von selbst verschwindet. Hier kann es sich um schwarzen Hautkrebs handeln, der nicht nur auf der Haut, sondern auch unter Nägeln entstehen kann. Ein solcher Fleck sollte in jedem Fall von einem Hautarzt begutachtet werden.

hh

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