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Zwei Ärztinnen betrachten MRT-Aufnahmen.

Mit modernen technischen Untersuchungsverfahren wie der Magnetresonanztomographie gewinnt der Arzt detailgenauen Einblick ins Körperinnere.
© iStock.com/8Zinkevych

Fr. 21. August 2020

CT, MRT und Co.: Wo die Unterschiede liegen

Wenn der Arzt sich ein Bild vom Geschehen im Körper machen will, stehen ihm dafür verschiedene Verfahren zur Verfügung. Den Patienten sind die genauen Eigenschaften von Untersuchungen wie CT, MRT, Ultraschall oder Röntgen oft schleierhaft. aponet.de erklärt, wo die wichtigsten Unterschiede liegen.

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  • Röntgen: Röntgenstrahlen durchdringen bei der Aufnahme den Körper und werden je nach Gewebe unterschiedlich stark abgeschwächt. Die Untersuchung eignet sich gut, um Knochen oder die Lunge darzustellen. Allerdings wird der Körper durch die Strahlung belastet. Durch "digitales Röntgen" lässt sich die Strahlendosis minimieren.
  • Computertomographie (CT): Für die CT wird der Patient in eine Röntgenröhre geschoben, in der mithilfe von Röntgenstrahlung Querschnittsbilder des Körpers erstellt werden. Ein Computer setzt die Bilder so zusammen, dass man eine dreidimensionale Darstellung der Organe erhält. Die Strahlenbelastung ist allerdings höher als beim klassischen Röntgen. Da die Untersuchung innerhalb von Minuten eine Diagnose liefert, wird sie häufig bei Notfällen sowie bei sehr kranken oder unruhigen Patienten eingesetzt.
  • Magnetresonanztomographie (MRT): Die MRT oder Kernspintomographie arbeitet mit einem starken Magnetfeld. Wie bei der CT liegt der Patient in einer Röhre, und es werden schichtweise zahlreiche Bilder vom Körperinnern aufgenommen. Organe und das Gehirn lassen sich mit dieser Methode gut darstellen. Die Untersuchung dauert zwischen 15 und 30 Minuten. Bei modernen Geräten liegt der Patient nicht mehr komplett in der Röhre, was die Untersuchung angenehmer macht. Im Gegensatz zum Röntgen und zur CT wird der Körper hierbei keiner schädlichen Strahlung ausgesetzt.
  • Ultraschall/Sonographie: Bei dieser Untersuchung werden Organe mit nicht hörbaren und unschädlichen Ultraschallwellen sichtbar gemacht. Die Methode wird häufig von Internisten angewandt, um beispielsweise die Leber oder die Schilddrüse darzustellen. Auch in der Schwangerschaft gehört der Ultraschall zum Standard, um das Ungeborene in der Gebärmutter zu beobachten.
  • Positronen-Emissions-Tomographie (PET): Die PET findet ebenfalls in einer Röhre statt. Vor der Untersuchung wird dem Patienten jedoch eine schwach radioaktive Substanz injiziert, Tracer genannt. Diese verteilt sich im Körper und kann anschließend mit einer Spezial-Kamera "wiedergefunden" werden. Je nachdem, welcher Körperbereich untersucht werden soll, gibt es verschiedene Substanzen. Man benutzt zum Beispiel Botenstoffe, die sich in bestimmten Hirnregionen anreichern, um Erkrankungen des Gehirns zu erkennen. Auch zur Erkennung von Tumoren wird das Verfahren eingesetzt. Die radioaktive Strahlung des Tracers belastet zwar den Körper, jedoch zerfallen die Teilchen innerhalb weniger Stunden, so dass die Untersuchung trotzdem gut verträglich ist.

JM

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