Basalzellkarzinom

ABDATA Pharma-Daten-Service  |  30.12.2025 00:00 Uhr

Das Basalzellkarzinom (BZK) ist der häufigste bösartige Hauttumor. Der Tumor entsteht aus gesunden Hautzellen und zeigt sich meist an Kopf und Hals, seltener an Armen, Beinen oder dem Rumpf. Typisch sind weisslich bis rötliche, oft knotige Hautveränderungen. Metastasen treten nur sehr selten auf. Der wichtigste Risikofaktor für ein BZK ist übermässige UV-Strahlung.

Inhaltsverzeichnis

Krankheitsbild

Das Basalzellkarzinom (BZK) ist der häufigste bösartige Hauttumor in Mitteleuropa. Es stellt die häufigste Karzinomart bei weissem Hautkrebs dar. In Deutschland erkranken mindestens 200 von 100.000 Menschen pro Jahr am BZK, Tendenz steigend. Der Tumor entsteht aus gesunden Hautzellen und tritt am häufigsten an Kopf und Hals auf, gefolgt von Armen, Beinen und Rumpf. Ein BZK hat meist eine weisslich bis rötliche Farbe und eine knotige Oberfläche. Nur selten entstehen Metastasen in anderen Körperregionen. Zu den wichtigsten Risikofaktoren zählt zu viel UV-Strahlung.

Symptome/Verlauf

Das BZK entwickelt sich ohne Vorstufe aus unauffälliger Haut und wächst zunächst so langsam, dass es oft kaum bemerkt wird. Am häufigsten erkranken in Deutschland Menschen mit Anfang 70. Anfangs zeigt sich meist eine kleine, grau-weisse, hautfarbene Verhärtung mit feinen erweiterten Blutgefässen. Oft bildet sich auch perlschnurartiger Rand. Später kann die Stelle auch nässen oder bluten. Mitunter kann ein BZK auch eine dunklere Verfärbung aufweisen, schuppen oder wie eine narbenähnliche Veränderung aussehen.
Stellen Sie Hautveränderungen fest, suchen Sie unbedingt einen Arzt auf. Ab 35 Jahren bezahlt die gesetzliche Krankenkasse auch alle zwei Jahre ein Hautkrebs-Screening zur Vorsorge. Das BZK wächst gewöhnlich langsam und bildet keine Metastasen. Rechtzeitig erkannt sind die Heilungschancen sehr gut. Wenn ein Basalzellkarzinom nicht behandelt wird, kann es allerdings weiterwachsen und nach und nach umliegende Gewebestrukturen zerstören.

Folgen/Komplikationen

Das BZK wächst gewöhnlich langsam und bildet keine Metastasen. Rechtzeitig erkannt sind die Heilungschancen sehr gut. Wenn ein Basalzellkarzinom nicht behandelt wird, kann es allerdings weiterwachsen und nach und nach umliegende Gewebestrukturen zerstören.

Ursachen/Risikofaktoren

Die wichtigste Ursache für das BZK ist übermässige UV -Strahlung

  • sei es durch Sonne oder Solarium. Das Risiko steigt mit der gesamten UV-Menge im Laufe des Lebens, besonders negativ wirken sehr starke Belastungen wie Sonnenbrände in der Kindheit. Ein höheres Risiko für ein BZK haben zudem Menschen mit hellem Hauttyp, einem geschwächtem Immunsystem oder einer genetischen Vorbelastung (Basalzellkarzinomsyndrom).

Das kann helfen

Was man selbst tun kann:

Schützen Sie sich und vor allem auch Ihre Kinder vor zu viel UV-Strahlung:

  • Meiden Sie vor allem im Sommer die starke Sonne zwischen 11 und 15 Uhr.
  • Halten Sie sich bevorzugt im Schatten oder unter einem Sonnenschirm auf.
  • Verwenden Sie für die unbedeckten Körperstellen reichlich Sonnencreme, auch im Schatten.
  • Tragen Sie lichtundurchlässige Kleidung, eine Kopfbedeckung und eine Sonnenbrille mit UV-Schutz-Gläsern.
  • Gehen Sie nicht ins Solarium.

-i- Und: Gehen Sie regelmässig zu Vorsorge-Untersuchungen. Die gesetzliche Krankenkasse bezahlt alle zwei Jahre ein Hautkrebs-Screening.

Das macht der Arzt:

Beim Hautkrebs-Screening untersucht der Arzt die Haut nach Veränderungen. Bei Verdacht auf BZK erfolgen weitere Untersuchungen. Steht die Diagnose fest, wird die betroffene Hautstelle in der Regel operativ entfernt. So lassen sich 95 Prozent der BZK sicher und vollständig behandeln.

Quellenangaben:
Andreae, von Hayek, Weniger, Krankheitslehre für Altenpflege, Thieme, (2006) - Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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