SeniorenGesundheit

Facharzt-Sprechzeit: Therapie bei Parkinson

NK  |  05.04.2023

Bei Patienten, die an Parkinson erkrankt sind, muss die Therapie über die Jahre immer wieder überprüft und angepasst werden. Manchmal ist auch eine intensivierte Therapie sinnvoll, die sogenannte Parkinson-Komplexbehandlung. Über die heute verfügbaren Behandlungsoptionen informieren am 6. April 2023 Fachärzte in der Sprechzeit.

Älterer Mann, zusammen mit Enkeltochter, beide malen ein Bild zusammen.
Um die Lebensqualität bei Parkinson zu erhalten, stehen verschiedene Behandlungsansätze zur Verfügung. Oft muss die Therapie über die Jahre angepasst werden, wenn die Krankheit fortschreitet.
© romrodinka/iStockphoto

Parkinson beginnt schleichend, die ersten Symptome sind oft kaum zu erkennen: Eine leichte Veränderung des Gangbilds oder der Handschrift können solche frühen Hinweise sein. Doch im Laufe der Zeit werden die Anzeichen deutlicher und es treten Zittern in Ruhe, Bewegungsarmut und Muskelsteife auf. Spätestens jetzt gilt es, die Krankheit mit Medikamenten zu behandeln. Zu Beginn gelingt dies oft so gut, dass die Betroffenen ihr Leben ohne Einschränkungen gestalten können. Doch Parkinson ist nicht heilbar, die Krankheit entwickelt sich trotz der Behandlung schleichend, aber stetig weiter. Die Folge: Die Therapie muss in vielen Fällen immer häufiger angepasst werden. Hinzu kommt, dass im späteren Krankheitsverlauf neue Symptome wie Schlafstörungen, Depression, Fatigue, Verdauungsprobleme oder kognitive Defizite die Lebensqualität der Betroffenen stark einschränken können.

Umfassender Therapieansatz bei fortgeschrittener Erkrankung

Trotz regelmäßiger und intensiver fachärztlicher Betreuung stößt die ambulante Parkinson-Therapie oftmals an Grenzen. Um den Betroffenen dennoch ein hohes Maß an Lebensqualität zu ermöglichen, ist ein breiter gefasster Therapieansatz erforderlich. Mit der sogenannten multimodalen Parkinson-Komplexbehandlung steht seit einigen Jahren eine solche stationäre Therapie zur Verfügung. Multimodal – das bedeutet die Kombination von akutmedizinischer Behandlung mit Methoden der Rehabilitation, darunter Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Neuropsychologie. Neben der Optimierung der medikamentösen Versorgung umfasst der individuelle Therapieplan Elemente aus allen diesen Bereichen – je nach Unterstützungsbedarf und Therapieziel der Patienten.

Welche Therapieoptionen stehen im früheren Krankheitsverlauf zur Verfügung? Wann und für wen kommt eine Parkinson-Komplexbehandlung infrage? An wen kann ich mich wenden, um mehr über das Thema zu erfahren? Alle Fragen rund um die Therapie von Parkinson, insbesondere die Parkinson-Komplexbehandlung, beantworten diese Expertinnen und Experten am Donnerstag, 6. April 2023, zwischen 10 und 14 Uhr in der kostenfreien Sprechzeit.

Am Telefon unter 0800 – 5 33 22 11

  • Prof. Dr. med. Andres Ceballos-Baumann; Facharzt für Neurologie, Chefarzt - Neurologie und Klinische Neurophysiologie, Chefarzt - Parkinson Fachklinik, Schön Klinik München Schwabing
  • Dr. med. Ilona Csoti; Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie, Ärztliche Direktorin des Parkinson-Zentrums, Gertrudis-Klinik Biskirchen
  • Prof. Dr. med. Björn Hauptmann; Facharzt für Neurologie, Professur für Neurowissenschaften an der MSH-Medical School Hamburg, Chefarzt der Fachklinik für Parkinson und Bewegungsstörungen und stellvertretender Ärztlicher Direktor des Neurologischen Zentrums der Segeberger Kliniken
  • Prof. Dr. med. Wolfgang Jost; Facharzt für Neurologie, Chefarzt der Parkinson Klinik Ortenau
  • RA Friedrich-Wilhelm Mehrhoff; Geschäftsführer der Deutschen Parkinson Vereinigung e.V., Neuss
  • Dr. med. Pantea Pape; Fachärztin für Neurologie, Rehabilitationswesen, Physikalische Therapie und Balneologie, Verkehrsmedizin, Chefärztin der Klinik für Neurologische und Fachübergreifende Frührehabilitation, St. Marien-Hospital Köln
  • Prof. Dr. med. Christoph Redecker; Facharzt für Neurologie, Zusatzbezeichnung Geriatrie, Chefarzt der Klinik für Neurologie, Klinikum Lippe Lemgo
  • PD Dr. med. habil. David Thomas Weise; Facharzt für Neurologie, Zusatzbezeichnung Neurologische Intensivmedizin, Chefarzt der Klinik für Neurologie, Schmerztherapie und Schlafmedizin, Asklepios Fachklinikum Stadtroda

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