Bei Säuglingsnahrung ist einiges zu beachten. Das Bundeszentrum für Ernährung bietet Orientierung zur Flaschennahrung für Babys.

Säuglinge, die nicht vollständig gestillt werden, brauchen zusätzlich Flaschennahrung. Das Angebot kann leicht überfordern. Daher bietet das Bundeszentrum für Ernährung (BzfE) etwas Orientierung. Zentral ist, die zwei Hauptarten von Flaschennahrung in Deutschland zu kennen:
Manche Säuglinge haben diagnostizierte Allergien oder eine Spuckneigung: Dann kann sich Spezialnahrung eignen, die aber nur nach Rücksprache mit einem Kinderarzt, einer Kinderärztin gefüttert werden sollte. Ein weiteres Beispiel: Ein Baby mit zu wenig Laktase kann medizinisch sinnvoll Flaschenmilch auf Sojaproteinbasis bekommen. Ohne gesundheitlichen Hintergrund, etwa zur veganen Ernährung, rät das BzfE allerdings davon ab.
Hersteller werben zudem mit Nahrung auf Basis von hydrolysiertem Protein (HA-Nahrung, Hydrolysierte Anfangsnahrung). Allerdings fehlt bisher der wissenschaftliche Nachweis, dass damit Allergien vermieden werden könnten und bei Kuhmilcheiweißallergie ist auch HA-Nahrung nicht geeignet.
Auch betont das BzfE: Flaschennahrung kann nicht zuhause selbst hergestellt werden, da diese unter strengen Kriterien kontrolliert und hergestellt wird. Die ausgewogene Mischung an Nährstoffen ist gesetzlich festgelegt und selbst nicht zu erreichen.
Quelle: Bundeszentrum für Ernährung
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