Was löst Heißhunger aus? Das Bundeszentrum für Ernährung erklärt, welche Rolle Ernährung, Trinken und Essrhythmus dabei spielen.

Plötzlich ist er da: der große Hunger auf Schokolade, Chips oder andere Snacks – oft genau dann, wenn Stress oder Zeitdruck herrschen. Doch Heißhunger kommt nicht zufällig. Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) erklärt, welche typischen Auslöser dahinterstecken und wie sich Heißhungerattacken im Alltag vermeiden lassen.
Süße Snacks wie Gummibärchen, Kuchen oder gezuckerte Getränke lassen den Blutzuckerspiegel rasch ansteigen – und ebenso schnell wieder abfallen. Die Folge: Schon kurze Zeit später meldet sich erneut Hunger. Lebensmittel wie Gemüse, Obst oder Vollkornprodukte sorgen dagegen für einen gleichmäßigeren Blutzuckerverlauf und halten länger satt.
Strenge Regeln nach dem Motto „Das darf ich nicht essen“ können Heißhunger sogar verstärken. Wer sich gelegentlich bewusst ein kleines Extra gönnt, beugt übermäßigem Verlangen vor. Als Orientierung empfiehlt das BZfE: Süßigkeiten oder Knabbereien sollten nicht mehr als eine Handvoll pro Portion sein.
Oft wird Hunger mit Durst verwechselt. Ein einfaches Gegenmittel: Beim ersten Hungergefühl ein Glas Wasser oder eine Tasse Tee trinken. Nicht selten verschwindet das vermeintliche Hungersignal schon nach wenigen Minuten.
Große Pausen zwischen den Mahlzeiten begünstigen Heißhungerattacken. Das BZfE rät, keine Mahlzeit auszulassen und regelmäßig zu essen.
Wer doch mal einen Snack braucht, auch wenn die meisten Erwachsenen mit drei ausgewogenen Hauptmahlzeiten ohne Heißhunger über den Tag kommen, sollte gut vorbereitet sein. Drei Vorschläge für gesunde Snacks:
Quelle: Bundeszentrum für Ernährung
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