Diese fünf Gewohnheiten machen nachweislich glücklicher – und sind leicht umzusetzen

Dr. Karen Zoufal  |  10.03.2026 11:45 Uhr

Glück hat oft weniger mit großen Lebensentscheidungen zu tun als mit kleinen Gewohnheiten im Alltag. Der Gesundheitspsychologe Matt Whited von der East Carolina University in Greenville erklärt, welche fünf einfachen Routinen sowohl die Stimmung verbessern als auch die Gesundheit stärken.

Frau schielt auf grünes Gemüse und lächelt.
Viel Obst und Gemüse zu essen, ist nicht nur gesund, sondern beeinflusst auch das Wohlbefinden positiv.
© RossHelen/iStockphoto
  • 1. Bewegung macht glücklicher und gesünder

    Regelmäßige Bewegung gehört zu den wichtigsten Gewohnheiten für ein glückliches und gesundes Leben. Studien zeigen: Menschen, die sich häufiger bewegen, fühlen sich zufriedener und leben im Durchschnitt länger.
    Schon wenige Minuten Aktivität pro Tag können einen Unterschied machen. Beim Sport schüttet das Gehirn Botenstoffe aus, die Stress reduzieren und die Stimmung heben. Gleichzeitig verbessert Bewegung den Schlaf und steigert das allgemeine Wohlbefinden. Besonders motivierend wirkt Bewegung in der Gruppe. Gemeinsames Training stärkt soziale Kontakte und erhöht die Wahrscheinlichkeit, langfristig aktiv zu bleiben.

  • 2. Achtsamkeit hilft gegen Stress und Grübeln

    Achtsamkeit bedeutet, bewusst im Moment zu leben und Gedanken über Vergangenheit oder Zukunft loszulassen. Viele Menschen empfinden diese Form der Aufmerksamkeit als wohltuende Pause für den Kopf. Das funktioniert nicht nur bei Meditation. Auch kleine Momente im Alltag können helfen, etwa ein ruhiger Spaziergang im Park oder eine kurze Pause ohne Ablenkung.
    „Konzentrieren Sie sich einfach auf den Moment, in dem Sie sich befinden, und lassen Sie den letzten hinter sich. Checken Sie nicht Ihr Telefon und schreiben Sie keine Textnachrichten“, sagte Whited. Wer regelmäßig achtsam ist, kann Stress besser regulieren und belastende Grübeleien leichter stoppen.

  • 3. Eine positive Umgebung unterstützt das Wohlbefinden

    Auch die eigene Umgebung beeinflusst, wie wir uns fühlen. Eine aufgeräumte und angenehme Atmosphäre kann Stress reduzieren und das Wohlbefinden steigern. „Die Umgebung ist ein Schlüsselfaktor für unsere Gesundheit. Tun Sie jeden Tag ein bisschen dafür, das schafft und erhält Glück“, sagte Whited.
    Das kann ganz einfach beginnen: mit Ordnung im eigenen Zuhause oder am Arbeitsplatz. Ebenso wichtig ist es, persönliche Grenzen zu setzen, damit belastende Situationen oder Menschen nicht dauerhaft Stress verursachen. Auch Engagement im eigenen Umfeld kann helfen. Wer sich in seiner Nachbarschaft oder Gemeinde einbringt, stärkt soziale Beziehungen und das Gefühl von Zugehörigkeit.

  • 4. Dankbarkeit stärkt die psychische Gesundheit

    Dankbarkeit gehört zu den einfachsten Strategien für mehr Zufriedenheit. Viele Menschen unterschätzen, wie stark der Blick auf positive Dinge die Stimmung beeinflussen kann.
    Eine kleine Gewohnheit kann bereits helfen: Am Ende des Tages drei Dinge aufschreiben, für die man dankbar ist. Das können große Ereignisse sein, aber auch kleine Momente – ein freundliches Gespräch, gutes Essen oder ein sonniger Spaziergang. Auch ein Dankesbrief an einen Menschen, der einem wichtig ist, kann das eigene Wohlbefinden deutlich steigern.

  • 5. Mehr Obst und Gemüse essen

    Eine ausgewogene Ernährung spielt ebenfalls eine wichtige Rolle für Gesundheit und Lebenszufriedenheit. Besonders Obst und Gemüse liefern wichtige Nährstoffe, die Herz und Kreislauf unterstützen. 
    Untersuchungen zeigen außerdem einen Zusammenhang zwischen pflanzenreicher Ernährung und höherer Lebenszufriedenheit. Menschen, die täglich mehr als drei Portionen Obst und Gemüse essen, berichten häufiger von guter Stimmung und mehr Energie im Alltag. Schon kleine Veränderungen können helfen: etwa ein Apfel als Snack oder eine zusätzliche Portion Gemüse beim Abendessen.

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