Im Sommer wachsen allerorts Gräser oder Getreidesorten, die eine Gefahr für Hunde mit sich bringen: sogenannte Grannen. Die mit Widerhaken versehenen Pflanzenteile können bei Vierbeinern schwerwiegende gesundheitliche Schäden verursachen. Darauf weist die Tierrechtsorganisation PETA hin.

Bei den Grannen handelt es sich um mit Widerhaken versehene Ähren oder Blütenstände, die sich normalerweise in den Boden bohren, um zu keimen. Streifen Hunde bei Spaziergängen an den Pflanzen entlang, können sich die harten, scharfen Spitzen in ihrem Fell verfangen und schlimmstenfalls in der Haut verankern. Auch Augen, Ohren und Lunge sind in Gefahr. Besonders tückisch: Aufgrund ihrer Widerhaken bewegen sich Grannen meist nur in eine Richtung – tiefer in den Körper hinein.
„Bohren sich Grannen mit ihren Widerhaken in den Hundekörper, kann das schwerwiegende bis lebensgefährliche Konsequenzen haben“, so PETA-Fachreferent Björn Thun. Nicht erkannte Grannen können unter anderem schwere Entzündungen verursachen. „Wer die Gefahr im Blick hat und einige Tipps beherzigt, schützt sein Tier vor großem Leid“, so der Experte.
Haben sich Grannen im Hundefell verfangen oder nur teilweise in die Haut gebohrt, können Hundehaltende sie gegebenenfalls selbst lösen, z. B. mit einer Pinzette. Sind die Getreidespitzen jedoch bereits tiefer in die Haut eingedrungen, müssen sie ordnungsgemäß durch tierärztliches Fachpersonal entfernt werden.
Mit ein paar einfachen Vorsichtsmaßnahmen kann man Hunde im Sommer effektiv schützen:
Wähle aponet.de als eine bevorzugte Nachrichtenquelle bei Google und entdecke unsere aktuellen Gesundheitsnews häufiger in deinen News-Empfehlungen.
Alle zwei Wochen neu: die aktuelle Liste der zuzahlungsfreien Arzneimittel.
Medikamenten-Name oder Wirkstoff eingeben für mehr Informationen.
Im Fokus diesmal: Dem Geschmacksverlust nach Covid-19 auf der Spur, die ideale Länge des…
aus Apotheke, Forschung und Gesundheitspolitik.
In diesem Lexikon finden Sie umfassende Beschreibungen von etwa 400 Krankheitsbildern