Dellwarzen kommen am häufigsten bei Kindern zwischen einem und zehn Jahren vor. Wie man eine Verbreitung dieser meist harmlosen Viruserkrankung vermeidet, erläutert Prof. Dr. Elaine C. Siegfried, Expertin der Amerikanischen Gesellschaft für Dermatologie.

Bei Dellwarzen handelt sich um eine häufige und hoch ansteckende Hauterkrankung, die durch ein Virus verursacht wird. Erwachsene sind dagegen oft immun, deshalb treten die perlmuttfarbenen, fleischfarbenen Warzen vorwiegend bei Kindern auf. Obwohl sie normalerweise harmlos sind, breiten sie sich oft auf andere Körperteile aus, und auch andere Menschen werden häufig angesteckt. Die Infektion kann mehrere Monate andauern. Die Dellwarzen können rot werden, anschwellen oder verkrusten, was möglicherweise beunruhigend aussieht. Diese Veränderungen sind aber normalerweise ein Zeichen dafür, dass das Immunsystem mit der Virusabwehr beschäftigt ist.
Um eine Ansteckung zu vermeiden, gibt die Dermatologin Siegfried folgende Tipps:
Dellwarzen kommen zwar vorwiegend bei Kindern vor, aber auch Jugendliche und Erwachsene können das Virus bekommen. Bei Erwachsenen wird es am häufigsten sexuell übertragen, die Dellwarzen treten dann im Genitalbereich auf. In diesem Fall rät die Expertin zum Gebrauch von Kondomen und empfiehlt, auf eine Intimrasur zu verzichten, da durch das Rasieren die Gefahr besteht, dass die Warzen verletzt und Viren auf andere Körperteile übertragen werden.
Eine Behandlung von Dellwarzen ist meist nicht erforderlich, sie kann jedoch dazu beitragen, das Virus schneller zu beseitigen.
Wähle aponet.de als eine bevorzugte Nachrichtenquelle bei Google und entdecke unsere aktuellen Gesundheitsnews häufiger in deinen News-Empfehlungen.
Alle zwei Wochen neu: die aktuelle Liste der zuzahlungsfreien Arzneimittel.
Medikamenten-Name oder Wirkstoff eingeben für mehr Informationen.
Im Fokus diesmal: Dem Geschmacksverlust nach Covid-19 auf der Spur, die ideale Länge des…
aus Apotheke, Forschung und Gesundheitspolitik.
In diesem Lexikon finden Sie umfassende Beschreibungen von etwa 400 Krankheitsbildern