Luftröhrenentzündung

ABDATA Pharma-Daten-Service  |  25.03.2026 00:00 Uhr

Eine Luftröhrenentzündung, fachsprachlich Tracheitis, ist eine Reizung oder Entzündung der Schleimhaut der Luftröhre. Sie entsteht meist durch Infektionen oder Reize wie Rauch oder trockene Luft. Betroffene leiden häufig unter Husten und einem brennenden Gefühl hinter dem Brustbein. Die Beschwerden können akut auftreten oder sich über einige Tage entwickeln.

Inhaltsverzeichnis

Krankheitsbild

Eine Luftröhrenentzündung betrifft die Schleimhaut der Luftröhre. Diese schwillt an und reagiert empfindlich auf Reize. Dadurch entsteht ein trockener Husten, den Betroffene oft als besonders quälend empfinden. Die Erkrankung tritt häufig im Rahmen von Infekten der Atemwege auf und kann sowohl Kinder als auch Erwachsene betreffen.

Symptome Verlauf

Typisch ist ein trockener Reizhusten, der sich oft bei Kälte oder körperlicher Anstrengung verstärkt. Manche Betroffene berichten über ein Kratzen im Hals oder ein Brennen hinter dem Brustbein. Der Verlauf ist meist einige Tage bis zwei Wochen lang und bessert sich oft von selbst. Zu den wichtigen Symptomen zählen:

  • Trockener Reizhusten
  • Brennen oder Druckgefühl im Brustbereich
  • Heiserkeit oder Kratzen im Hals
  • Verstärkung der Beschwerden bei Kälte oder körperlicher Belastung

Folgen Komplikationen

In den meisten Fällen heilt die Entzündung ohne Folgen ab. Selten breitet sie sich auf weitere Bereiche der Atemwege aus. Bei starkem Husten kann es zu Erschöpfung oder Schlafproblemen kommen. Wenn Atemnot entsteht oder der Husten sehr lange anhält, sollte ärztliche Hilfe gesucht werden.

Ursachen Risikofaktoren

Häufige Auslöser sind virale Infekte. Auch trockene Luft, Rauch oder Schadstoffe können die Schleimhaut reizen. Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder chronischen Atemwegserkrankungen sind anfälliger. Kalte Luft oder starke Stimmbelastung verstärken die Beschwerden oft zusätzlich.

Das kann helfen

Das macht der Arzt: Er setzt je nach Ursache entzündungshemmende oder hustenlindernde Wirkstoffgruppen ein.
Das kann man selbst tun: Die Schleimhäute durch ausreichendes Trinken und feuchte Raumluft unterstützen. Grenzen bestehen, wenn Atemnot auftritt, Fieber auftritt und länger anhält oder der Husten sehr stark belastet. Dann sollte man nicht mehr selbst behandeln und ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.Quellenangabe:
Piper, Innere Medizin, Springer, (2006), Aufl. 1

Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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