Krankheitsbild
Eine Luftröhrenentzündung betrifft die Schleimhaut der Luftröhre. Diese schwillt an und reagiert empfindlich auf Reize. Dadurch entsteht ein trockener Husten, den Betroffene oft als besonders quälend empfinden. Die Erkrankung tritt häufig im Rahmen von Infekten der Atemwege auf und kann sowohl Kinder als auch Erwachsene betreffen.
Symptome Verlauf
Typisch ist ein trockener Reizhusten, der sich oft bei Kälte oder körperlicher Anstrengung verstärkt. Manche Betroffene berichten über ein Kratzen im Hals oder ein Brennen hinter dem Brustbein. Der Verlauf ist meist einige Tage bis zwei Wochen lang und bessert sich oft von selbst. Zu den wichtigen Symptomen zählen:
- Trockener Reizhusten
- Brennen oder Druckgefühl im Brustbereich
- Heiserkeit oder Kratzen im Hals
- Verstärkung der Beschwerden bei Kälte oder körperlicher Belastung
Folgen Komplikationen
In den meisten Fällen heilt die Entzündung ohne Folgen ab. Selten breitet sie sich auf weitere Bereiche der Atemwege aus. Bei starkem Husten kann es zu Erschöpfung oder Schlafproblemen kommen. Wenn Atemnot entsteht oder der Husten sehr lange anhält, sollte ärztliche Hilfe gesucht werden.
Ursachen Risikofaktoren
Häufige Auslöser sind virale Infekte. Auch trockene Luft, Rauch oder Schadstoffe können die Schleimhaut reizen. Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder chronischen Atemwegserkrankungen sind anfälliger. Kalte Luft oder starke Stimmbelastung verstärken die Beschwerden oft zusätzlich.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er setzt je nach Ursache entzündungshemmende oder hustenlindernde Wirkstoffgruppen ein.
Das kann man selbst tun: Die Schleimhäute durch ausreichendes Trinken und feuchte Raumluft unterstützen. Grenzen bestehen, wenn Atemnot auftritt, Fieber auftritt und länger anhält oder der Husten sehr stark belastet. Dann sollte man nicht mehr selbst behandeln und ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.Quellenangabe:
Piper, Innere Medizin, Springer, (2006), Aufl. 1
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.