Action-Yoga, Progressive Muskelentspannung, Achtsamkeit: Was nutzen Jugendliche selbst gegen Schulstress? Eine Studie hat das untersucht.

Positive Nachricht: Angebote zur Stressbewältigung nutzen mehr Jugendliche, die sich stark belastet fühlen und eine geringe, schulbezogene Lebensqualität haben. Somit erreichen die Interventionen, so die Evangelische Hochschule Nürnberg, diejenigen mit dem größten Unterstützungsbedarf. Ein Forschungsteam hatte die Auswirkungen eines Aktionstages zur Stressresilienz mit mehr als 300 Jugendlichen der siebten bis zehnten Jahrgangstufe an einem Gymnasium analysiert.
Beim Aktionstag konnten die Jugendlichen im Alter von 13 bis 16 Jahren bis zu drei Angebote freiwillig auswählen. Jedes dauerte 90 Minuten und thematisierte eine andere Methode zur Stressbewältigung, darunter Yoga, Einführung in Achtsamkeit, Progressive Muskelentspannung und andere praxisorientierte Übungen.
Das Forschungsteam wertete jedoch auch aus, welche der Übungen und Ansätze die Jugendlichen auch nach dem Aktionstag zur Stressbewältigung einsetzten. Dabei machte das Team verschiedene, fördernde Faktoren aus:
Die Hochschule betont: Diese Studienergebnisse sprächen dafür, solche Aktionstagen auch an anderen Schulen durchzuführen. So könnten Schulen Schulkinder dabei unterstützen, nachhaltige Stressbewältigungskompetenzen zu entwickeln.
Quelle: DOI 10.3389/fpubh.2025.1658346
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