40 junge Erwachsene sahen in einer kleinen Studie belastende Bilder. Wer fit war, zeigte weniger Angst und Wut: Ein Zeichen von Resilienz.

Regelmäßige Bewegung ist gut für den Körper und kann helfen, in stressigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren: In einer Studie wurde festgestellt, dass Personen mit einer höheren kardiorespiratorischen Fitness unter Anspannung weniger Angst und Wut verspürten und emotional widerstandsfähiger waren.
Die Forschenden haben 40 gesunde junge Personen je nach ihrer kardiorespiratorischen Fitness in zwei Gruppen eingeteilt: Dazu hatten sie ihnen Fragen zu ihrer Trainingsroutine gestellt, ebenso befragten sie sie vor und nach jeder Session zu ihrer Wut und Angst. In den Sessions sahen die Teilnehmenden unangenehme Bilder – etwa Szenen mit Verletzungen oder bedrohlichen Situationen. Alle reagierten mit Anspannung. Doch es zeigten sich deutliche Unterschiede:
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine gute körperliche Fitness helfen kann, Stressreaktionen abzumildern.
„Unsere Ergebnisse sprechen dafür, dass Personen mit einer höheren kardiorespiratorischen Fitness tendenziell weniger ängstlich sind und eine höhere Resilienz gegenüber emotional belastenden Reizen haben. Dies untermauert die zunehmenden Hinweise darauf, dass körperliche Aktivität eine wichtige Rolle für die emotionale Gesundheit spielt“, schreiben die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift „Acta Psychologica“.
Sie vermuten, dass die Disziplin, die für ein effektives Fitnesstraining nötig ist, den Geist trainiert und so die emotionale Resilienz stärkt. Sie betonen aber, dass an dieser Studie nur wenige Personen teilgenommen haben und größere Untersuchungen erforderlich sind, um die Ergebnisse zu bestätigen.
Quelle: DOI 10.1016/j.actpsy.2026.106371
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