Von Stressabbau bis hin zu einem längeren und selbständigen Leben im Alter: Gehen wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv auf die Gesundheit aus. Ein Schrittzähler hilft, gesetzte Ziele zu verfolgen. Manche Apps und Geräte erinnern auch ans Training.

„Ob Sie Ihre Schritte mit dem Smartphone, einer Smartwatch oder einem Schrittzähler zählen, das Ergebnis ist dasselbe: Sie erhalten einen guten Überblick darüber, wie viel Sie sich im Laufe des Tages bewegen.“ Das erklärt Mackenzie Long, Trainerin für Physiotherapie und Sportmedizin vom Mayo Clinic Health System in La Crosse, USA. Das optimale Ziel seien 150 Minuten Bewegung pro Woche.
Die Expertin kann sehr viele positive Effekte von Bewegung aufzählen:
Egal, ob es ein 30 Minuten zügiger Spaziergang oder eine Stunde Gartenarbeit ist: „Jeder Schritt zählt“, sagt Long. Studien haben gezeigt, dass 10.000 Schritte pro Tag das Risiko für einen frühen Tod verringern. Aber auch schon bei einem Pensum von 4.000 bis 8.000 Schritten sinkt das Risiko deutlich. Umgekehrt zeigen sich zwar bei über 10.000 Schritten weitere positive Effekte – sie erreichen aber nach und nach ein Plateau.
Forschungsergebnisse zeigen, dass zügiges Gehen die Gehirnfunktion, das Wohlbefinden und die körperliche Gesundheit fördert. „Was ‚zügig‘ ist, ist individuell unterschiedlich. Wenn Sie sich noch unterhalten können, es Ihnen aber schwerfällt, ein vollständiges Gespräch zu führen, ist das für Sie ‚zügig‘. Sie sind vielleicht nicht außer Atem, aber Ihre Atmung ist beschleunigt.“ Long rät, langsam zu beginnen und sich anfangs nicht zu viel vorzunehmen: „Selbst wenn man nur ein kurzes Stück am Tag geht, reagiert der Körper positiv auf die Bewegung.“
Quelle: Mayo Clinic
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