Auch Kinder können Migräne haben – das ist sogar recht häufig: Etwa 10 Prozent der Kinder im Schulalter sind davon betroffen. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist höher, wenn es in der Familie Migräne gibt.

Typische Anzeichen für Migräne sind:
Manchmal kündigt sich Migräne durch Verhaltensänderungen an. Eltern beobachten bei Ihren Kindern z. B.:
Migräne ist nicht heilbar, aber die Häufigkeit kann gesenkt werden, indem Sie Ihrem Kind helfen, bekannte Auslöser zu vermeiden. Dabei kann ein Migränetagebuch helfen, das mit der Zeit typische Auslöser erkennen lässt. Notieren Sie darin jeden Tag, was Ihr Kind gegessen und getrunken hat, Medikamente, die es eingenommen hat, welche Aktivitäten es unternommen hat, wann es draußen und wann drinnen war und wie viel es geschlafen hat.
Vorbeugend können außerdem folgende Strategien unterstützen:
Bei Bedarf können Sie Ihrem Kind Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol geben. Sie wirken meist gut, sollten aber nicht zu oft auf eigene Faust genommen werden. Wenn Ihr Kind diese Medikamente mehr als zweimal pro Woche benötigt, suchen Sie einen Arzt auf, damit die Migräne richtig behandelt werden kann.
Wähle aponet.de als eine bevorzugte Nachrichtenquelle bei Google und entdecke unsere aktuellen Gesundheitsnews häufiger in deinen News-Empfehlungen.
Alle zwei Wochen neu: die aktuelle Liste der zuzahlungsfreien Arzneimittel.
Medikamenten-Name oder Wirkstoff eingeben für mehr Informationen.
Im Fokus diesmal: Lithiumhaltige Nahrungsergänzungsmittel, Luftbelastung durch duftende Putzmittel…
aus Apotheke, Forschung und Gesundheitspolitik.
In diesem Lexikon finden Sie umfassende Beschreibungen von etwa 400 Krankheitsbildern