Suchen Sie in unseren Ratgebern nach Informationen rund um Gesundheit, Medizin und Ernährung
Hier finden Sie Notfallapotheken in Ihrer Nähe
Notdienstsuche
Hier finden Sie Apotheken in Ihrer Nähe
Apothekensuche

aponet.de wurde mit dem Focus Money Award 2025 ausgezeichnet!

Zum Focus Report
Impressum Datenschutz

Ballaststoffe verringern das Risiko für Depressionen

Dr. Karen Zoufal  |  08.01.2021 10:49 Uhr

Ballaststoffe haben viele Vorteile für die Gesundheit und senken beispielsweise das Risiko für Diabetes, Herzerkrankungen und einige Arten von Krebs. In einer Studie wurde nun festgestellt, dass sie auch mit einem verringerten Risiko für Depressionen zusammenhängen, insbesondere bei Frauen vor Beginn der Wechseljahre.

Junge Frau isst Müsli
Eine Portion Müsli enthält viele wertvolle Ballaststoffe, etwa in Form von Haferflocken.
© AntonioGuillem/iStockphoto

Die Studie aus „Menopause“, der Fachzeitschrift der Nordamerikanischen Menopause Gesellschaft (NAMS), bestätigt einen umgekehrten Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Ballaststoffen und Depressionen bei Frauen vor der Menopause. Bei Frauen nach der Menopause wurde dagegen kein Unterschied beobachtet. 

Das Darmmikrobiom scheint für den Zusammenhang zwischen Ballaststoffen und Depressionen eine Rolle zu spielen und könnte die Wechselwirkungen zwischen Darm und Gehirn zumindest teilweise erklären. Ballaststoffe verbessern den Reichtum und die Vielfalt der Darmmikrobiota. Möglicherweise profitieren Frauen nach der Menopause weniger von Ballaststoffen, weil sich der Östrogenmangel auf das Gleichgewicht der Mikroorganismen im Darm auswirkt. Ballaststoffe kommen hauptsächlich in Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten vor.

„Diese Studie hebt einen wichtigen Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Ballaststoffen und Depressionen hervor. Was wir essen hat einen tiefgreifenden Einfluss auf das Darmmikrobiom, und das scheint eine Schlüsselrolle für Gesundheit und Krankheit zu spielen“, sagte Dr. Stephanie Faubion, medizinische Direktorin von NAMS.

Depressionen sind häufige und schwerwiegende psychische Erkrankungen, die Personen nicht nur in ihren täglichen Aktivitäten beeinträchtigt, sondern auch zum Suizid führen können. Schätzungen zufolge leiden weltweit mehr als 264 Millionen Menschen daran. Veränderungen des Lebensstils, beispielsweise der Ernährung, Bewegung und Achtsamkeit, können dazu beitragen, das Risiko für Depressionen zu verringern. 
 

Quelle: DOI: 10.1097/GME.0000000000001711  

Mehr aponet.de bei Google

Wähle aponet.de als eine bevorzugte Nachrichtenquelle bei Google und entdecke unsere aktuellen Gesundheitsnews häufiger in deinen News-Empfehlungen.

WhatsApp Kanal Banner
Medikamente ohne Zuzahlung

Alle zwei Wochen neu: die aktuelle Liste der zuzahlungsfreien Arzneimittel.

Arzneimitteldatenbank

Medikamenten-Name oder Wirkstoff eingeben für mehr Informationen.

Podcast
Podcast-Logo "aponet in 3 Minuten"
Podcast
Gesund leben

Im Fokus diesmal: Dem Geschmacksverlust nach Covid-19 auf der Spur, die ideale Länge des…

Krankheiten von A - Z

In diesem Lexikon finden Sie umfassende Beschreibungen von etwa 400 Krankheitsbildern

nach oben