Gesundheit

Eckart von Hirschhausen warnt vor Fake-Werbung

NAS  |  25.06.2024

Im Internet kursieren immer wieder gefälschte Werbespots zu Gesundheitsprodukten mit prominenten Gesichtern. Ganz aktuell ist Eckart von Hirschhausen in einem Fake-Video zu sehen, in dem er vermeintlich für ein Abnehmprodukt wirbt.

Eckart von Hirschhausen
Eckart von Hirschhausen warnt ganz aktuell vor Fake-Werbung für Gesundheitsprodukte, die in seinem Namen ausgespielt wird.
© Dominik Butzmann

Bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen gehen eigenen Angaben zufolge fast täglich Anfragen zu Gesundheitswerbung für Schlankheitsmittel und Gesundheitsprodukte wie „CardioBalance“, „CardiOne“ oder "GlucoSlim“ ein, die angeblich von Prominenten beworben werden. Dafür verwendet werden Bilder oder auch KI-generierte Videos - unter anderem ganz aktuell vom deutschen Arzt und Wissenschaftsjournalisten Eckart von Hirschhausen. Er selbst bezieht Stellung dazu auf seiner Webseite: "Zurzeit wird mein Name in den sozialen Medien und auf Fake-Webseiten häufig in Verbindung mit sogenannten Cardio-Nahrungsergänzungsmitteln und ähnlichen Produkten gebracht. Das sind Fake News! Ich stehe weder in Bezug zu diesem Produkt, noch mache ich Werbung für andere Produkte. Auch die Fotos von mir und angebliche Zitate sind Fälschungen. Es handelt sich eindeutig um Betrug und wurde bereits dem Verbraucherschutz gemeldet." 

Unzulässige Werbeversprechen

Beworben werden die Produkte mit Aussagen wie "Jeder kann abnehmen, ohne das Haus zu verlassen. Diäten und Fitnessstudios gehören der Vergangenheit an“ oder „nährt das Herz, normalisiert den Blutdruck, reinigt die Gefäße“. Das ist zusätzlich problematisch, denn: Nahrungsergänzungsmittel sind keine Arzneimittel. Gesundheitsbezogene Aussagen zu diesen Produkten, die vermitteln, dass sie Krankheiten vorbeugen, heilen oder lindern können, sind rechtlich unzulässig. Weil laut Verbraucherzentrale jedoch ständig neue Webseiten mit Produktwerbung auftauchen, die über kein Impressum verfügen, sei es schwer, der unzulässigen Werbung endgültig rechtlich einen Riegel vorzuschieben.

Kaufvertrag widerrufen und Seiten melden

Hirschhausen und auch die Verbraucherzentralen rufen dazu auf, solche unzulässigen Werbespots zu melden. Wer bereits auf die Werbung hereingefallen sei, könne die Vertragserklärung gegenüber dem Verkäufer innerhalb von 14 Tagen schriftlich widerrufen. Susanne Punsmann, Rechtsanwältin im Projekt „Faktencheck Gesundheitswerbung“ von der Verbraucherzentralen NRW und Rheinland-Pfalzrät generell dazu, bei Promiwerbung für Gesundheitsprodukte genau hinzuschauen: „Wir beobachten einen Trend, Verbraucher:innen mit gefälschten Empfehlungen zu täuschen. In Zeiten von künstlicher Intelligenz werden solche Betrügereien vermutlich noch zunehmen.“ 

Quellen: "Verbraucherzentrale NRW warnt vor Werbung mit „Cardio“-Produkten"www.hirschhausen.com

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